Symbolbild Wolf Pixabay

Wie gehen wir damit um? In unserer Grenzregion gab es bisher in Belgien, Luxemburg und nun auch im Kreis Bitburg-Prüm bestätigte Nutztierrisse durch einen oder mehrere Wölfe.

Fragen zum Umgang mit dem Wolf

Was bedeutet das für die Menschen, die hier leben, besonders für die Tierhalter? Wie können Nutztiere besser vor Übergriffen geschützt werden? Ist man als Spaziergänger gefährdet? Sind Kinder besonders gefährdet? Woran sollten Hundehalter denken? Was bedeutet die Anwesenheit von großen Beutegreifern für die Jagd?

Solche Fragen treiben viele von uns um, machen Angst. Deshalb gibt es eine Informations- und Diskussionsveranstaltung am 07.08.2020 um 18.00 Uhr am Sportplatz in Ammeldingen bei Neuerburg.

Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Naturschutz und Landwirtschaft nehmen teil

Die Stiftung Natur und Umwelt ist für dieses Thema in Rheinland-Pfalz zuständig. Mitarbeiter werden sachkundig über den Stand der Ereignisse und den Wissensstand berichten. Sachkundige Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Naturschutz und Landwirtschaft werden allgemeine Fragen zum Thema beantwortet.

In erster Linie sollen aber die Menschen aus der Region mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten zu Wort kommen. Was erwarten wir von Politik und Verwaltung? Wie muss grenzüberschreitend zusammengearbeitet werden? Wie kann man sich besser schützen? Wie werden Schäden und vor allem die Präventionsmaßnahmen bezahlt?

Alle Fragen, die vor Ort nicht beantwortet werden können, werden gesammelt, abgearbeitet und auf einer Internetseite veröffentlicht. Außerdem wird Anschauungsmaterial zum Zaunbau vorhanden sein. Hier geht es darum, sofort und kostengünstig Verbesserungen an bestehenden Zäunen vorzunehmen, um es möglichst nicht zu Rissen kommen zu lassen.

  • Text: Informationen von Günther Czerkus, Bundesverbandes der Berufsschäfer