Insgesamt kamen in Rheinland-Pfalz im Jagdjahr 2019/2020 (1. April 2019 bis 31. März 2020) 102.502 Stück Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwild zur Strecke. Noch nie war die Gesamtjagdstrecke für diese Arten hierzulande so hoch.

Wie viel wurde im Einzelnen erlegt?!

Dieses Ergebnis toppt die bisherige Rekordzahl von 101.075 Stück in 2018/2019. Auch wenn beim Rotwild mit 8.314 Stück ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2018/19: 8.465) zu verzeichnen ist, sorgten die hervorragenden Ergebnisse beim Damwild mit 2.917 Stück (2018/19: 2.068), beim Muffelwild mit 1.768 Stück (2018/19: 1.748) und insbesondere beim Rehwild mit 89.503 Stück (2018/19: 88.794) für den Anstieg der Gesamtstrecke für diese Arten.

Jäger unterstützen einen klimastabilen Wald

Auch mit Blick auf den diesjährigen Hitzesommer stellen die vorliegenden Zahlen eine positive Nachricht dar. „Trockenheit und Käferbefall haben unseren Wäldern zugesetzt. Eine vorausschauende und an die Umstände angepasste Jagd ist ein Instrument, um den Aufbau von klimastabilen Wäldern zu unterstützen“, erklärt LJV-Präsident Mahr. „Vor allem das Allzeithoch beim Rehwild macht deutlich, dass die rheinland-pfälzische Jägerschaft dies sehr wohl begriffen hat und bereits ihren diesbezüglichen Anteil liefert. Mit den Streckenzahlen wird zudem deutlich, dass eine Vorverlegung der Jagdzeit auf Schalenwild, wie sie die obere Jagdbehörde in diesem Frühjahr auf Antrag einiger wenige Reviere genehmigt hatte, vollkommen unnötig ist.“

  • Info Landesjagdverband RLP