Kampfjet F16 bei Zemmer abgestürzt, Pilot rettet sich mit Schleudersitz

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Trier/Zemmer (ots)

Gegen 15.15 Uhr erreichten uns mehrere Notrufe, die den Absturz eines Flugzeugs im Bereich Zemmer-Rodt (Fidei) meldeten.

Kurz darauf bestätigte sich der Verdacht. Bei den Flugzeug handelt es sich nach derzeitigen Kenntnisstand um ein Militärflugzeug. Der Pilot konnte sich über den Schleudersitz retten und wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 10 in das amerikanische Krankenhaus auf der Air- Base eingeliefert.

Über das Ausmaß seiner Verletzungen, weitere Verletzte oder Schäden gibt es noch keine Hinweise. Ebenso ist die Absturzursache unklar.

Die Absturzstelle ist weiträumig abgesperrt. Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz.

Anwohner werden aufgefordert, die Absturzstelle zu meiden. Fahrzeuge sollen den Bereich großräumig umfahren, mehrere Kreisstraßen sind für den Verkehr gesperrt. (Polizei)

19:00 Uhr

An der Unglücksstelle sind große Mengen Kerosin ausgelaufen. Der Gefahrstoffzug des Kreises Trier- Saarburg wurde zur Unfallstelle alarmiert. Im Verlauf des Einsatzes traf das amerikanische Militär und die amerikanische Feuerwehr an der Absturzstelle an und übernahm komplett den Einsatz. Das Gebiet wurde in einem großen Radius weiträumig abgesperrt. Niemand kommt mehr in das Gebiet ein und aus. Der Kampfjet ist kurz vor dem Absturz an der Air Base Spangdahlem gestartet und auf dem Weg nach Trier abgestürzt. Der Pilot sei nach Angaben nur leicht verletzt worden. (Blaes)

20:00 Uhr

Bei dem gegen 15.15 Uhr abgestürzten Militärflugzeug handelte es sich um eine F 16 der US-Airforce vom Standort Spangdahlem.
Nachdem der Pilot in medizinischer Behandlung ist, geht zurzeit auch keine weitere Gefahr von dem Flugzeugwrack aus, das im Wald unterhalb der Kreisstraße 34 nahe der Ortschaft Zemmer-Rodt einschlug.
Glücklicherweise kamen keine weiteren Menschen zu Schaden.
Bis zur Bergung des Flugzeugs durch die Verantwortlichen des US-Militärs bleibt die K 34 gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. (Polizei)

(Info: Die Presse darf nicht zur Unglücksstelle. Es wird keine Bilder vom Absturz geben.)