Privat

Am 10. August wurde in der Saar bei Taben- Rodt eine in einem Müllsack treibende Katze entdeckt. Zuvor war das Tier auf brutale Weise ertränkt worden: Offensichtlich wurde das Tier lebendig in eine Plastiktüte gesteckt, anschließend mit Gegenständen beschwert und in die Saar geworfen.

Kater bei lebendigem Leib ertränkt 

Nachdem die tote Katze zuerst am 10. August 2020 bei Taben in der Saar treibend entdeckt wurde, konnte ein Mann sie am nächsten Tag mithilfe eines Boots aus dem Wasser bergen. Dem Finder zeigte sich dabei ein trauriges Bild: Anscheinend wurden dem Kater bei lebendigem Leib mittels Kabelbindern Gewichte an seine Beine gebunden, sodass er qualvoll ertrunken ist.

Bei dem Tier handelt es sich um einen ausgewachsenen, nicht registrierten und gekennzeichneten Kater mit braun-schwarz gestromter Fellfärbung – ansonsten weist das Tier keine optischen Auffälligkeiten auf.

Tierquälerei ist strafbar 

Erschreckend oft werden Katzen zu Opfern von brutaler Tierquälerei. Nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes [1] gilt dies jedoch als Straftat und kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden. In diesem Fall wurde die Katze anscheinend absichtlich auf grausamste Weise ertränkt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Täter überführt und zur Rechenschaft gezogen werden. Außerdem fordern wir harte Strafen für Tierquäler, um potentielle Täter abzuschrecken.

Der Finder der Katze hat bei den Polizeidienststellen Mettlach und Saarburg Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Wo genau die Tat stattgefunden hat, lässt sich im Nachhinein nicht feststellen.

Zeugen können sich – auch anonym – telefonisch unter 0711 860 591 0 oder per E-Mail bei uns melden. Bitte helfen Sie uns, diesen Fall aufzuklären.

  • Presseinfo PETA Tierschutz