CGDIS (5)

Gestern Morgen (27.04.2021) erhielt die CSU-112 einen Anruf wegen eines Verkehrsunfalls zwischen dem Müllerthal und Grundhof. Als sie dort ankamen, wurden die ersten Einheiten des CGDIS mit einem Tankwagen konfrontiert, der 30.000 Liter Gülle beladen hatte, der sich unterhalb der Bundesstraße umgestürzt war.

Der verletzte Fahrer wurde schnell von der Feuerwehr betreut, die in einem zweiten Schritt mit einer großen Verschmutzung konfrontiert war.

Auf der einen Seite ist ein Teil des Heizöltanks in die Wildnis geflossen, während auf der anderen Seite mehrere tausend Liter Gülle in den schwarzen Ernz geflossen sind, der direkt bei der Intervention fließt.

Die Spezialeinheit CBRN (Chemie, Biologie, Radiologie und Kernkraft) sowie die Wasserrettungsgruppe wurden zur Verstärkung gerufen, um eine emissionsmindernde Vorrichtung zu errichten, die sich aus 2 schwimmenden und filternden Staudämmen sowie einem Wasservermittelungssystem zusammensetzt.

Der Rest der Tankladung wurde umgefüllt, bevor der Anhänger und der Lkw mit einem Kran und zwei großen Tabletts bewegt werden konnten.

Rund 30 Feuerwehrleute wurden den ganzen Tag über unter dem Kommando eines Kompanieführers mobilisiert. Sie wurden von der Verwaltung des Wassermanagements, der Natur- und Forstverwaltung, der Polizei, den Brücken und Fahrbahnen und der Gru-Lux-Gesellschaft unterstützt.

Die Emissionsschutzvorrichtung wird wahrscheinlich zumindest teilweise bis heute früh an Ort und Stelle bleiben.

(Pressebericht CGDIS)