Drei Verletzte nach Unfall auf Sauertalbrücke – Betrunkener Fahrer missachtet Rettungsgasse

Am späten Sonntagabend wurde ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 64 am Grenzübergang Luxemburg-Deutschland kurz hinter der Grenze gemeldet. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt.
Symbolbild: Florian Blaes
Symbolbild: Florian Blaes

Gegen 23 Uhr wurde am Sonntagabend, 20.03.2022, ein Verkehrsunfall auf der A 64 an der Grenze zu Luxemburg gemeldet. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilt, wurden dabei drei Personen verletzt.

Wagen liegengeblieben

Laut den ersten Ermittlungen ist ein Pkw auf der Sauertalbrücke auf der rechten Fahrspur liegengeblieben. Wegen der Abtrennung in diesem Bereich kann der Standstreifen nicht befahren werden. Daher schaltete die 54-jährige Fahrerin den Warnblinker ein und rief ihren Ehemann an.

Noch während des Telefonats fuhr ein weiteres Auto mit zwei Insassen ungebremst in den fast stehenden Pkw. Durch den Aufprall wurden neben der Fahrerin des Pannenfahrzeugs auch der 28-jährige Fahrer des auffahrenden Wagens sowie dessen Beifahrer verletzt. Die Verletzten wurden alle in Trierer Krankenhäuser gebracht.

Rückstau durch Vollsperrung

Aufgrund der Vollsperrung der Autobahn bildete sich ein Rückstau. Ein Autofahrer meinte, die gebildete Rettungsgasse zu befahren, berichtet die Polizei. Bei der anschließenden Ansprache auf sein Fehlverhalten wurde Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,29 Promille. Hier wurde dann eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus Langsur, Trierweiler, Mesenich, Newel,Sirzenich, Wehleitung, mehrere Rettungswagen, die Polizeiinspektion Trier und die Polizeiautobahnstation Schweich.

Mitteilung Polizeiautobahnstation Schweich (21.03.2022)