Trier. Am Samstagnachmittag hatte zwischen 13 Uhr und 15 Uhr der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Trier und das Bündnis AG Frieden zu einer Kundgebung an die Porta Nigra in Trier eingeladen.

Hauptrednerin Elke Koller, Trägerin des Aachener Friedenspreises 

An einem Infostand konnten die Menschen sich informieren und an einer Unterschriftenaktion gegen Atomwaffen in Büchel beteiligen. Nach der Eröffnung durch die zwei Organisatoren James Marsh (DGB) und Markus Pflüger (AGF) kam mit einer langen Rede Elke Koller (Initiative gegen Atomwaffen, Trägerin des Aachener Friedenspreises 2019) zu Wort. In ihrer Ansprache an die etwa 50 Teilnehmer forderte sie endlich den Abzug der Atomwaffen aus Büchel. Zwischen den Redebeiträgen gab es immer wieder kleine Gesänge und eine Tanzaufführung.

Viele der Teilnehmer hatten Fahnen und Banner für den Frieden und gegen Gewalt mit dabei. Es war als eine offene Veranstaltung ausgerichtet, zu der die Menschen zwei Stunden lang kommen und gehen konnten. Das alles natürlich, unter der Einhaltung der Corona- Hygieneregeln.

Tag der Mahnung und des Erinnerns

Der Aufruf von DGB und AG Frieden lautete: Für uns, Friedensbewegung und Gewerkschaften ist der Antikriegstag ein besonderer Tag der Mahnung und des Erinnerns. Das Ende des 2.Weltkriegs und die Befreiung vom deutschen Faschismus jähren sich zum 75. Mal. Mit seinem Überfall auf Polen riss Nazi-Deutschland 1939 die Welt in den Abgrund eines bestialischen Krieges, der unermessliches Leid über die Menschen brachte und 60 Mio. Tote forderte. 75 Jahre nach Kriegsende liegt es an uns, die Erinnerung an diese zahllosen Toten wachzuhalten und der Millionen von Holocaust-Opfern zu gedenken, die von den Nazis ermordet wurden. Und wir müssen die Erinnerung daran wachhalten, dass Deutschland angesichts der Menschheitsverbrechen der Nazis besondere Verantwortung für den Frieden trägt. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

  • Text und Bilder: Florian Blaes