Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte im Beisein von OB Wolfram Leibe und Feuerwehrdezernent Thomas Schmitt den Förderbescheid stellvertretend für die Löschzüge an Rudolf Schönhofen, Abteilungsleiter Technik, und Markus Witt von der Berufsfeuerwehr Trier sowie an Dirk Molitor vom Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Euren. Bild: Presseamt Stadt Trier

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat in Trier gleich mehrere Förderbescheide in Höhe von zusammen rund einer halben Millionen Euro an OB Wolfram Leibe für den Erwerb von insgesamt sieben neuen Feuerwehrfahrzeugen aus Mitteln des Landes übergeben. Neben der Berufsfeuerwehr profitieren davon auch noch andere Einheiten.

„Die Feuerwehr leistet einen wichtigen Beitrag für die öffentliche Sicherheit, daher genießt die Förderung des Feuerwehrwesens eine hohe Priorität für die Landesregierung“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. So kämen Investitionen in die Feuerwehr im Ernstfall allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes zugute. „Dabei ist das Wirken der ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den rheinland-pfälzischen Feuerwehren für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert und ein zentrales Element der Gefahrenabwehr in unserem Land. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig Menschen sind, die sich für andere einsetzen“, so die Ministerpräsidentin weiter. Sie betonte, dass die Landesregierung dieses erfolgreiche und kostbare System der freiwilligen Hilfeleistung erhalten und zukunftsfähig aufstellen wolle.

Leibe bedankte sich für die Förderbescheide in Höhe von 479.000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass neben der Berufsfeuerwehr auch die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehren in Biewer, Euren, Irsch, Kürenz, Trier-Mitte und Ruwer von dieser Förderung profitieren“, so der OB. Feuerwehrdezernent Thomas Schmitt bedankte sich ebenfalls und betonte: „Das Wirken der ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den Feuerwehren ist für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert.“ Er erklärte, dass sechs Löschgruppenfahrzeuge des Typs „LF 20 Kat-S“ für die Freiwilligen Feuerwehren an den Löschzug-Standorten Biewer, Euren, Irsch, Kürenz, Trier-Mitte und Ruwer sowie ein Wechselladerfahrzeug des Typs „WLF 26t“ für die Berufsfeuerwehr Trier im Einsatz sein werden.

Die Löschgruppenfahrzeuge befinden sich bereits seit Herbst 2018 bei den Löschzügen im Einsatz und eignen sich neben den klassischen Einsatzmöglichkeiten durch ihre Ausstattung zusätzlich für Einsätze im Bereich von Wald- und Vegetationsbränden, Starkregenereignisse oder andere Naturereignisse. Mit den sechs Fahrzeugen wurden bei den Einheiten Feuerwehrfahrzeuge verschiedener Typen ersetzt, die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Trier haben jetzt Fahrzeuge mit einem deutlich höheren Einsatzwert erhalten. Bisher gab es diesen Fahrzeugtyp noch nicht im Bestand.

Das Wechselladerfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 26 Tonnen gehört zu einem von insgesamt drei Wechselladerfahrzeugen, welche sich aktuell im Aufbau befinden und voraussichtlich Ende des 2. Quartalls 2021 in Dienst gestellt werden können. Sie dienen als Ersatz und haben im Gegensatz zu ihren Vorgängern einen Allradantrieb.

Entgegengenommen wurde der Förderbescheid stellvertretend für die Löschzüge von Rudolf Schönhofen, Abteilungsleiter Technik, und Markus Witt von der Berufsfeuerwehr Trier sowie von Dirk Molitor vom Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Euren.

In der Förderrunde 2020 unterstützte das Land kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren mit einem Bewilligungsrahmen von insgesamt rund 18,7 Millionen Euro. Landesweit wurden im Jahr 2020 insgesamt 30 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 141 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen gefördert.