Bereits im Spätherbst 2020 warnte die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem harten Winter. Damit meinte sie nicht, dass wir so viel Schnee wie schon Jahre nicht mehr bekommen, sondern dass das Coronavirus uns alle herausfordern würde. Immer wieder hat sie diese Aussage wiederholt und gewarnt. Aber nur wenige in der Politik haben es Ernst genommen und ihren „Rat“ befolgt.

In einem internen Gespräch hat die Bundeskanzlerin nun gesagt: „Uns ist das Ding entglitten. Wir müssen noch strenger werden.“

Einige Ministerpräsidenten haben es in der vergangenen Woche ganz klar auf den Punkt gebracht. Während die Bundeskanzlerin vor den Kameras die Ergebnisse der Beschlüsse vorstellt und erklärt, sind die Ministerpräsidenten auch vor den Kameras und erklären wieder ihre eigenen „Süppchen“, weichen wieder vollständig von den Gesprächen ab. Auch in Rheinland-Pfalz.

Hinzu kommen nach mehreren Umfragen der Medien, dass die Menschen in Deutschland so langsam immer mehr Lockdown-Müde werden. Die Menschen sind die Beschlüsse satt.

Aber es gibt immer Mutationen des Coronavirus und es muss gehandelt werden. Merkel stellte in Aussicht, das mit dem 14. Februar 2021 der Lockdown wohl nicht zu Ende gehen wird. Mehrere Medien zitierten sie, dass es einen Lockdown bis Ostern gehen wird. Das wurde durch die Bundesregierung dementiert. Nun sieht es wohl danach aus. Aber die Bundeskanzlerin sagte es müsse nun von hinten gearbeitet werden. Erst die Schulen/ Kitas öffnen und zum Schluss der Einzelhandel.

Merkel machte klar, die Menschen in Deutschland wollen immer noch zu viel reisen. Da bringen auch die Beschränkungen von einem 15 Kilometer Radius nichts. Wenn sie in Urlaub fliegen- dann fliegen sie. So fordert sie, dass der Flugbetrieb nochmals viel stärker eingeschränkt werden soll.

Wir stellen fest: Kaum sind am Montag die neuen Beschlüsse in Kraft getreten, wird bereits über weitere Maßnahmen gesprochen.

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