c) Florian Blaes Symbolbild

Am Abend findet die Videokonferenz mit den EU Staats- und Regierungschefs statt. Hier soll über die rasante Ausbreitung der Coronavirus-Mutation gesprochen werden und wie man diese in einer EU- Lösung gemeinsam bekämpfen kann.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel machte hierbei vor den Gesprächen klar, dass sie grundsätzlich gegen erneute Grenzkontrollen- und Schließungen ist. Sie machte aber auch klar, das es als letztes Mittel nicht komplett ausgeschlossen werden kann.

Im Frühjahr hat man gesehen, zu welchen Folgen es führte als die Grenzen teilweise geschlossen und kontrolliert wurden.

Logistikverbände in Deutschland mahnten an, dass die Grenzen offen bleiben müssen. Es könne nicht sein, dass bei größeren Grenzkontrollen erneut die LKW-Fahrer stunden- und tagelang im Stau stehen müssen. Besonders schlimm waren hier die Situationen an den östlichen Grenzen.

Die Bundesregierung hatte angekündigt, dass in der kommenden Zeit eine Corona-Testnachweispflicht für Lkw-Fahrer bei der Einfahrt aus dem Ausland eingeführt werden soll.

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich erneut gegen neue Grenzkontrollen und Grenzschließungen innerhalb der EU zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen.