Für viele ist der Minijob eine gute Möglichkeit ein paar Euro dazuzuverdienen und trotzdem genug Zeit für Familienaufgaben zu haben. Gerade viele Frauen befinden sich in geringfügigen Beschäftigungen. Auch für Studierende bietet der Minijob oft die einzige Verdienstquelle neben dem Studium. In der Pandemie hat sich allerdings gezeigt, dass Minijobs auch ihre Tücken haben: Durch die besonderen Regelungen haben die Minijobber keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und waren oft die ersten, die entlassen wurden. Bei Arbeitslosigkeit besteht dann oft kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wer heute einen Minijob aufnimmt, sollte gut informiert sein und seine Optionen abwägen.
Beim Telefonaktionstag am Montag, 21. Juni, können sich Minijobber beraten lassen, ob der Minijob weiterhin zu ihnen passt, oder ob es Alternativen gibt. Kennen Sie bereits den Minijob? Können Sie langfristig in dem Unternehmen zeitlich aufstocken und fachlich aufsteigen? Wie besprechen Sie Ihre Chancen mit dem neuen Arbeitgeber am besten? Wie sieht es mit Urlaubsanspruch und Mindestlohn im Minijob aus? Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt besprechen mit den Anrufern Ihre Optionen und senden bei Bedarf gerne Informationsmaterial zu.
Da persönliche Beratung aufgrund der coronabedingten Einschränkungen aktuell nicht möglich ist, stehen die Expertinnen am 21. Juni von 9 bis 12 Uhr telefonisch zur Verfügung:
Hanna Kunze 0651 –205 5301 (Agentur für Arbeit Trier)
Kathrin Döpgen 10651-205 5910 (Kund*innen des Jobcenters)