Taben-Rodt. Neben den bereits erforderlichen Nachlöscharbeiten von Glut- und Brandnester am Freitagmorgen und am Nachmittag erfolgte am heutigen Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr nochmals eine Alarmierung der Leitstelle Trier.

Im oberen Teil der Hangsteillage hatten sich teils in sogenannten Maschinengewehrnestern (Schützengräben) Glutnester entzündet. Eine eingesetzte Wärmebildkamera zeigte an die 180 Grad an. Mit  fünf Löschrucksäcken (a. 20-25 Liter Fassungsvermögen) und einem Vollstrahlrohr konnten einige Glutnester durch die Einsatzkräfte in dem unwegsamen Gelände gelöscht werden.

Da die Wasserversorgung bezogen auf die Menge nicht ausreichte, wurde das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Saarburg-Löschzug Mitte mit 4000 Liter Wasser nach alarmiert. Die Brandbekämpfung musste oberhalb der Hanglage erfolgen. Es war erforderlich die Bahnschranke an der B 51 in Absprache mit der DB Leitstelle je nach Anforderung zu öffnen oder zu schließen. Bis an die 150 Meter Schlauchleitungen wurden verlegt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Serrig, Taben-Rodt, Löschzug Saarburg mit 30 Einsatzkräften, der Wehrführer  der VG Saarburg-Kell und der DRK Ortsverein Saarburg zur Bereitstellung und Getränkeversorgung der Feuerwehrkräfte.

Revierförster Stefan Riss vom Forstamt Saarburg stand der Einsatzleitung zu Lagebeschreibung des Waldgebietes vor Ort zur Verfügung.

  • Bilder: Wilfried Hoffmann