Trier. Am Dienstagnachmittag um 17:24 Uhr wurde die Feuerwehr in die Zurmainerstraße zu einem gemeldeten LKW- Brand alarmiert.
Was ist passiert? Der Fahrer eines Müllfahrzeugs einer großen Firma aus Trier war gerade auf der A 602 zur Müllabladestelle in die Metternichstraße unterwegs, als er durch den Rückspiegel eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen hatte. Geistesgegenwärtig lenkte der Fahrer sein Gefährt von der Autobahn in die Zurmainerstraße hinter ein Lebensmittelgeschäft auf die Straße wo rundherum alles frei war. Zeitgleich setzte er den Notruf ab.
Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen an und begannen unter schwerem Atemschutz mit den Löscharbeiten. Hierbei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Von oben wurde der Müllauflieger mit Wasser gelöscht. Das Problem, welches sich während der Löscharbeiten darstellte, war dass die Elektronik komplett durchgeschmort war. So konnte die Lucke hinten nicht geöffnet werden. Mit einer Flex wurde eine Öffnung mühevoll aufgesägt und der komplette Auflieger mit Wasser und Schaum geflutet. Doch um auch letzte Glutnester, in der Ladung von einer Tonne Müll, komplett abzulöschen zu können, musste hinten geöffnet werden.
Eine nahegelegene Werft hatte den Brand mitbekommen und angeboten, dass man mit einem Kran den Auflieger öffnen könnte. So wurde die Einsatzstelle auf das Gelände der Werft verlegt, der noch fahrbereite LKW dort hingefahren und schließlich mit einem großen Kran geöffnet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nun den LKW- Auflieger des Müllfahrzeugs leerräumen und komplett ablöschen. Es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Der Einsatz dauerte über mehrere Stunden bis nach 21 Uhr für die mehr als 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr Wache I und II, der Löschzug Kürenz, ein RTW zur Bereitstellung und die Polizei Trier.

(Blaes)