Presseamt der Stadt Trier

Trier. Die öffentlichen Grünflächen in Trier sind nicht nur im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Ein Ärgernis für viele Bürgerinnen und Bürger ist allerdings der liegengelassene Müll, der nicht in den Mülleimern entsorgt wird.

„Müllscouts“ gehen durch die Grünanlagen

Das Amt StadtGrün, das für die Pflege der öffentlichen Grünflächen und Parks zuständig ist, schickt nun junge Leute als sogenannte „Müllscouts“ durch die Grünanlagen in der City, am Moselufer und auf dem Petrisberg, die über Müllvermeidung informieren.

Am Wochenende in Zweiteams unterwegs

Die Müllscouts sind jeden Samstag und Sonntag von 15 bis 21 Uhr in Zweierteams anzutreffen. Ein Team läuft von der Grillwiese im Palastgarten über den Alleenring und das Moselufer bis zum neuen Moselstrand, ein weiteres Team ist parallel dazu auf dem Petrisberg-Gelände unterwegs.

Mainz als Projektvorreiter 

Man erkennt sie an ihren roten „Müllscouts Trier“ Westen und an ihren bedruckten Taschen. Die Entwicklung der Kampagne kommt von der Mainzer Agentur „dreivorzwölf Marketing“, die das Pilotprojekt bereits erfolgreich in der Landeshauptstadt getestet hat. Dort konnte das Müllaufkommen mithilfe der Scouts um zwei Drittel reduziert werden.

Die Scouts haben Kontrollfunktion, aber Ansprechpartner 

Das StadtGrün betont, dass die Scouts keine Befugnis oder Kontrollfunktion haben. Es gehe in erster Linie darum als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stehen und diese im Umgang mit Müll zu sensibilisieren und die öffentlichen Grünflächen sauber zu halten. Die Scouts sammeln zwar den liegengebliebenen Müll nicht auf, dafür sind sie aber mit Material wie Mülltüten oder Hundekotbeutel ausgestattet, welche sie an Besuchende verteilen.

Müllscouts sind bis zum Oktober unterwegs 

Das Feedback nach den ersten vier Wochen fällt rundum positiv aus: Die Müllscouts Lio Vandrey und Mohamed Kushari erzählen, dass manche Gruppen direkt mehrere Mülltüten haben möchten, damit sie ihr Umfeld mitsäubern können. Besonders beliebt seien auch die kleinen Taschenaschenbecher, denn ein Problem sind auch die vielen weggeworfenen Zigarettenstummel. Die Müllscouts sind noch bis zum 4. Oktober unterwegs.

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