Presseamt Stadt Trier

Die jungen Frauen und Männer der „Müllscouts Trier“ sind wieder als Ansprechpartner für die Besucherinnen und Besucher der städtischen Grünflächen unterwegs. Als Auftakt wird das verlängerte Wochenende von Donnerstag bis Sonntag genutzt. Zukünftig sind die Müllscouts als Zweier-Team samstags und sonntags anzutreffen. Im Juni beschränkt sich das Gebiet auf die Grillwiese im Palastgarten und das Moselufer. Ab Juli wird zusätzlich ein weiteres Team auf dem Petrisberggelände unterwegs sein.

Das Moselufer soll dieses Jahr mehr im Fokus stehen. Dazu erklärt Christian Thesen von der Abteilung StadtGrün: „Letztes Jahr hat sich der Streckenabschnitt rund um das Moselufer mehr nebenbei ergeben, doch dieses Jahr ist er als fester Bestandteil der Strecke eingeplant.“ Durch die Attraktionen am Moselufer komme es, erfreulicherweise, zu einem vermehrten Besucheraufkommen, weshalb auch dort die Scouts präsenter sein sollen. Das Amt StadtRaum Trier mit der Abteilung StadtGrün möchte mit der Kampagne flächendeckend und breit rund um das Thema Abfall informieren und sensibilisieren. Die Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben gezeigt, dass die Müllscouts dazu einen tollen Beitrag leisten.

Die Scouts haben keine Befugnis oder Kontrollfunktion, sondern sollen in erster Linie als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stehen und diese im Umgang mit Müll und zur Sauberkeit der öffentlichen Grünflächen sensibilisieren. Hierfür verteilen sie Taschenaschenbecher, Müllsäcke oder auch Hundekotbeutel. Trotzdem wird auch die Stadtreinigung jeden Tag die Grillwiese im Palastgarten reinigen, denn die immer längeren Sommer und die zunehmenden Besucherzahlen erhöhen auch den Nutzungsdruck auf die Freiflächen.

In Mainz sind die Müllscouts ein fester Bestandteil des Stadtbilds. Die Entwicklung der Kampagne kommt von der Mainzer Agentur „3vor12 Marketing“, die das Pilotprojekt in der Landeshauptstadt getestet hat. Dort konnte das Müllaufkommen mithilfe der Scouts um zwei Drittel reduziert werden. Thesen betont: „Wenn jeder und jede darauf achtet, wie er oder sie die Grünflächen hinterlässt, dann hat auch jeder etwas davon.“