Trier. Dort wo gestern der sonnige Himmel von großen schwarzen Rauchwolken bedeckt wurde und die Feuerwehr in einem Großaufgebot einen Brand bei der ART am Trierer Hafen löschen musste, herrscht am Donnerstagmorgen Ruhe und freie Sicht zum Himmel.
Wie die Berufsfeuerwehr mitteilte konnten die Löscharbeiten nach 19 Uhr abgeschlossen werden. Aufgrund der enormen Geruchsbelastung wurden die Bewohner dennoch aufgefordert ihre Fenster und Türen bis in die Nacht geschlossen zu halten.
„Bei dem Brand gestern waren die Messkomponenten der Feuerwehr Trier im Einsatz. Festgestellt wurden teilweise leicht erhöhte Messwerte an Kohlenmonoxid. Aufgrund dieser Messwerte und auch aufgrund der Rußentwicklung haben wir die Empfehlung herausgegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und diese Empfehlung während dieses Brandes aufrechterhalten“ erklärt der Pressesprecher Ernst Mettlach am Donnerstagmorgen auf Nachfrage.
Als Hintergrundinformation erklärt er, dass der Großteil des verbrennenden Material Folien aus Polyethylen (PE) oder Poylpropylen waren. PE-Folien und auch PP verbrennen hauptsächlich zu Kohlenmonoxid und -dioxid und Wasser.
Kirsten Kielholz, Pressesprecherin der ART teilt mit „Da es kein verwertbarer Stoff mehr ist, sondern nur noch Müll, müssen die verbrannten Ballen anderweitig entsorgt werden. Giftstoffe waren keine vorhanden.“ Der Sachschaden beläuft sich lediglich auf die verbannten Wertstoffballen, welche schon als sortierter Abfall lagerten und keine Fremdstoffe mehr hatten. Der betreib auf dem Gelände ist am Donnerstagmorgen wieder normal angelaufen.

(Blaes)