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Ermittler durchsuchen mehrere Objekte in Nordrhein-Westfalen und Hamburg und nehmen drei Personen fest.

Anfang Dezember 2020 stellten Beamte der Kriminaldirektion Trier in einem Ort der Verbandsgemeinde Kyllburg/Eifelkreis Bitburg-Prüm eine größtenteils abgeerntete Cannabis-Plantage sicher. Die Ausmaße der Plantage ließen darauf schließen, dass hier mehrere hundert Pflanzen angebaut worden waren. Darüber hinaus wurden dort Teile der Ausrüstung zum Betrieb der Plantage aufgefunden. Unter Sachleitung der StA Trier ermittelte die Kripo daraufhin wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Es ergab sich ein Tatverdacht gegen acht Personen, die in Nordrhein-Westfalen und Hamburg leben. Dabei handelt es sich um den mutmaßlichen Betreiber der Plantage sowie verschiedene Helfer. Gegen den 30-jährigen hauptverdächtigen hatte das Amtsgericht Trier auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl erlassen. Am Dienstagmorgen, 23. März, dursuchten Einsatzkräfte aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hamburg mehrere Objekte in Leverkusen, Monheim/Rhein, Krefeld und Hamburg, die den acht Tatverdächtigen zuzuordnen waren. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten in einem Wohngebäude in Leverkusen Räume aufgefunden werden, in denen eine illegale Anlage zur Aufzucht von Cannabispflanzen betrieben wurde. Außerdem stellte die Polizei hier neben mehreren Hundert Cannabispflanzen, etwa 8 Kilo abgepacktes Marihuana sowie mehrere Liter mutmaßliches Amphetamin-Öl sicher. Nach dem Fund der Betäubungsmittel wurden zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier werden sie dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt werden. Ebenso konnte der 30-jährige Hauptverdächtige festgenommen werden. Mit dem Ziel der Einziehung beschlagnahmten die Ermittler auch einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag. Die Weiteren Ermittlungen dauern an.