Kreisverwaltung Trier- Saarburg

Pressemitteilung Kreisverwaltung Trier- Saarburg: Nachdem ab März 2020 auch die Feuerwehrausbildung im Landkreis Trier-Saarburg von heute auf Morgen eingestellt werden musste, galt es neue Wege zu finden, um die Feuerwehrkamerad:innen weiterhin in den ausgewählten Bereichen zu unterrichten. Lehrgänge, die zum Zeitpunkt des Lockdowns stattfanden, wurden abgebrochen und konnten erst im Herbst 2020 abgeschlossen werden.

Da nicht absehbar war, wie lange eine Feuerwehrausbildung in altgewohnter Form nicht mehr stattfinden kann, wurde von den Verantwortlichen im Landkreis Trier-Saarburg nach Lösungen gesucht. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Kreisordnungsbehörde konnten entsprechende Konzepte erstellt werden. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Onlineausbildung, wodurch die Präsenzphasen minimiert und dennoch viele Teilnehmer gleichzeitig ausgebildet werden können. Die praktische Ausbildung wurde mit maximal 8 Teilnehmern und einem Ausbilder an getrennten Standorten durchgeführt. Dies ermöglicht je nach Lehrgangsart eine gleichzeitige Ausbildung von bis zu 24 Feuerwehrangehörigen.

„Durch die Kombination der Onlineausbildung in der Theorie und der praktischen Ausbildung in Präsenzform unter Einhaltung der Hygienekonzepte ist es uns derzeit möglich, annähernd die gleiche Anzahl an Lehrgängen wie in den Vorjahren zur Verfügung zu stellen“, so Christine Scherf, Leiterin der Kreisausbildung Trier-Saarburg. So konnten trotz allem etwa 90 Prozent der üblicherweise geplanten Ausbildungsplätze der Grundausbildung angeboten werden.

„Es ist bemerkenswert, was in dieser Zeit der Pandemie auf die Beine gestellt werden konnte“, bedankte sich der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christoph Winckler bei dem Team der Kreisausbilder. Die Umstellung der Ausbildung habe gut funktioniert und die Verwaltung konnte schnell und unkompliziert das benötigte Equipment besorgen.

Landrat Günther Schartz, der sich bei einem Truppführerlehrgang in Kenn selbst von dieser neuen Form der Ausbildung ein Bild machte, bestätigte: „Wir sind froh, dass die Ausbildung weiterlaufen kann und seitens der Verwaltung wird es weiterhin die nötige Unterstützung dafür geben,“ so der Landrat.

Christine Scherf zeigte sich erfreut, dass auf allen Ebenen gut zusammengearbeitet wurde.  „Großer Dank gilt dem gesamten Team der Kreisausbildung, den Wehrleitern sowie der Brand- und Katastrophenschutzbehörde der Kreisverwaltung.“