Region. Wir haben Ende der letzten Woche über einen katastrophalen Fall in einem Bus von Orenhofen nach Bitburg berichtet. Eine Sohn hatte der Mutter über Whatsapp ein Bild gesendet, wie er sich gerade im Bus fühlt, der völlig überfüllt war. Daraufhin haben viele Eltern ähnliche Situationen geschildert, wie es derzeit in den Bussen aussieht.

Wir haben am Montagabend einmal bei der Mutter des Schülers nachgefragt, welcher letzte Woche das Bild gesendet, wie es den in der neuen Woche im Bus aussah:

Zitat: „Die Sitze waren immer noch komplett belegt und ca. 6-8 Leute standen im Bus verteilt. Es war deutlich weniger, als letzte Woche…. Heute hatte jeder etwas Platz zum stehen. Nicht mehr so aneinander gepresst, wie auf dem Foto. Die Leute aus Preist und Speicher fahren mittlerweile mit einem anderen Bus. Das macht sehr viel aus. Moment versuchen wir noch den alten Linienbus wieder zu bekommen (haben ja seit dem Schulstart 2020 einen anderen Bus). Der Alte hatte viel mehr Sitzplätze. Dann müsste vielleicht niemand mehr im Gang stehen… Die Strecke ist viel zu lang. Die Kinder ohne Sitzplätze müssen ca.45min im Bus stehen! Aber wie gesagt – da sind die Busunternehmen, Verbandsgemeinde usw. schon am planen wie das funktionieren könnte. Also eigentlich relativ gute Nachrichten!“

Anhand diesem Beispiel können wir sehen, dass zumindest hier was bewegt wurde und sehr schnell eine Lösung umgesetzt wurde. Bis es allerdings überall soweit ist, dass die Eltern wieder zufrieden sein können, braucht es Zeit.

  • Text: Florian Blaes, eigene Recherche auf newstr.de- Nachfrage

Bisherige Berichte darüber:

Katastrophale Zustände: Überfüllte Busse, weinende Kinder, Schüler werden an Haltestellen stehen gelassen

Sofortmaßnahmen gegen überfüllte Busse im Eifelkreis Bitburg- Prüm