Schonmal was vom Pfote drauf- Tierhilfe e.V. gehört? 

Pfote drauf- Tierhilfe e.V. sind ein gemeinnütziger ehrenamtlicher Tierschutzverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Tiere in der Region Trier zu unterstützen, wenn Frauchen oder Herrchen nicht mehr genug Geld zum Leben bleibt, oder wenn sie zu krank sind, um ihr Tier zu versorgen.
Um zu helfen, haben sie eine mobile Tierarztsprechstunde eingerichtet. Mit dem „Pfotenmobil“, einem eigens zur Tierbehandlung umgebauten Rettungswagen, besuchen sie regelmäßig soziale Brennpunkte in Trier. Dort lassen sie eine Tierärztin die Tiere der bedürftigen Triererinnen und Trierer behandeln. Diese Tierärztin wird von vom Verein für Ihre Arbeit ganz regulär bezahlt.
Außerdem helfen sie mit der Ausgabe von Futter- und Sachspenden und besuchen die tierischen Schützlinge zu Hause, um älteren oder kranken Menschen Hilfestellung bei der Haltung oder anderen Tierschutzfragen zu geben.
Wenn ein älterer Mensch die Versorgung seines geliebten Tieres nicht mehr gewährleisten kann, z. B durch den Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim, versuchen sie, für dieses Tier ein gutes neues Zuhause zu finden.

Da der Verein eine Tierärztin für Ihren Einsatz im Pfotenmobil bezahlt, haben sie hohe monatliche Fixkosten. Chronisch und schwer kranke Tiere werden auch zwischen den Pfotenmobil-Sprechstunden versorgt und werden in festen Tierarztpraxen weiter behandelt. Auch das ist teuer.
Hinzu kommen die Kosten für die Beschaffung von besonderen Futtermitteln. Hierbei handelt es sich häufig um medizinisches Spezialfutter für die chronisch kranken Tiere. Darüber hinaus bezahlen sie die lückenlose, meist lebenslange Versorgung mit Medikamenten dieser Patienten.

In der Acquise von Spendengeldern, mit denen der Verein den Betrieb aufrecht erhält, liegt ein Teil der täglichen Arbeit, der Sorgen macht und der schon so manche schlaflose Nacht bereitet hat, denn:

Sie haben mit dem Namen „Pfote drauf!“ ein Versprechen an Tiere in Not gegeben und nehmen dieses Versprechen ernst! Aufgeben oder „geht nicht“ sind keine Option!

Bereich 1: Die Arbeit und Corona

Und genauso gehen sie die Auswirkungen der Lockdownzeit und die aktuellen Folgen von Corona an.

In Zeiten von Covid-19 haben sie ihr bisheriges Engagement stark erweitert, da den bedürftigen Menschen viele herkömmliche Angebote plötzlich nicht mehr zur Verfügung standen: Menschentafel zu und Tiertafel nur über eine Telefonnummer zu erreichen.
Die Zahl der Anfragen um Hilfe nahm täglich zu und steigt weiterhin durch Arbeitsverlust und Kurzarbeit.
Während des Lockdowns haben sie mit 3 Privat-PKW im 14-Tages-Rhythmus 38 bedürftige Haushalte angefahren, um deren Tiere -natürlich kontaktlos- mit Futter und Medikamenten zu versorgen. Sie haben es geschafft, trotz und unter Corona-Bedingungen die Pfotenmobil-Sprechstunden aufrecht zu erhalten und alle kranken Schützlinge zuverlässig zu versorgen.

Sie sind nun gefordert die Hilfe der angestiegenen Zahl an Hilfsbedürftigen anzupassen. Dies ist bei sinkenden Einnahmen (ebenfalls Corona-bedingt) eine Herausforderung, der sie sich nach Kräften stellen!

Bereich 2: Wie sieht eine solche öffentliche Tierarztsprechstunde aus?

Der Verein belädt das Pfotenmobil morgens mit Spezialfutter, medizinischen Hilfsmitteln, Behandlungsunterlagen und Sachspenden und fahren damit zum vereinbarten Treffpunkt* in Trier West oder Nord (* die Bekanntmachung erfolgt über soziale Medien, der Homepage und Anrufen bei Bedürftigen, deren Tiere chronisich krank sind).
Dort steigt die Tierärztin zu und beginnt die Behandlungen.
Meistens werden sie bei der Ankunft schon von wartenden Tierbesitzern begrüßt, die vor dem großen Andrang die ersten sein wollen.
Im Schnitt behandeln sie zwischen 15 und 20 kranke Tiere an einem solchen Vormittag. Die Krankheiten reichen von Ohrenentzündung über Hautprobleme, Tumore, Herzerkrankungen, Infektionskrankheiten, Organversagen bis hin zur  Zahn-OP. Auch Kastrationen haben sie im Pfotenmobil schon durchgeführt.
Die meisten der Patienten müssen zeitnah nach dem Pfotenmobilstand zur Weiterbehandlung in Tierarztpraxen, die kooperieren, weil sie entweder zu krank waren um mit einer Behandlung gesund zu werden, oder weil sie eine Operation brauchen.
In der letzten Zeit sind besonders Operationen ein Dauerthema. Auch die Zahl der Patienten steigt kontinuierlich und nicht selten ist der Grund, sich Hilfe für sein Tier bei dem Verein suchen zu müssen „Kurzarbeit“ oder „Job verloren“. Das Tier ist dann natürlich in der Kette der Dringlichkeiten der Leidtragende….
Nachdem sie alle Patienten versorgt haben, Anschlusstermine besprochen wurden und geklärt wurde, welche Medikamente in den kommenden Tagen zu welchem Patienten gebracht werden und wer Zuhause nochmal besucht werden muss, um zu kontrollieren, ob es ihm besser geht, packen sie ihre Habseligkeiten wieder ein und putzen das Pfotenmobil und desinfizieren Gebrauchsgegenstände und Innenraum.
Zuhause laden sie Futter und andere Hilfsmittel wieder aus und bearbeiten den „Papierkram“, denn so mancher neue bedürftige Trierer hat  am Pfotenmobil seinen Bedürftigkeitsnachweis gebracht… und alles muss ordentlich verwaltet werden. Auch die folgenden Arzttermine müssen organisiert werden, denn fast alle der bedürftigen Tierbesitzer sind nicht mobil und brauchen Unterstützung durch einen Fahrdienst, der zu organisieren ist, der ihr Tier zur Nachbehandlung oder zum OP-Termin fährt.  Gegen Abend ist ein solcher Pfotenmobilstand für  zu Ende, auch wenn er nur am Vormittag im Kalender steht.

Wie kann man sie unterstützen?
Am allermeisten durch Spenden, denn sie haben Kosten in Höhe von 2.400.- Euro pro Monat.
Dann auch durch Fahrdienst von kranken Tieren.
Pflegestelle für ein hinterbliebenes Tier, bis es ein neues Zuhause gefunden hat: das kostet nichts!

Spendenkonto des gemeinnützigen Vereins Pfote drauf! – Tierhilfe e.V. IBAN: DE15 58550130 000 1077874 Sparkasse Trier BIC TRISDE55XXX