Symbolfoto Einbruch

Die jahrelange, gute Zusammenarbeit von Ermittlern im Saarland, in Luxemburg und in Trier führte zur Aufklärung von über 150 Einbrüchen und zur Festnahme einer Bande von fünf osteuropäischen Tätern. In 2014 begann eine Serie von Wohnungseinbrüchen in der Region.

Immer wieder brachen bis dato Unbekannte in Häuser im Kreis Trier-Saarburg, in Trier und in Ortschaften entlang der luxemburgischen Grenze ein und stahlen u.a. Bargeld und Wertgegenstände. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Weil an den Tatorten meist Gegenstände zum Aufbrechen von Türen und Fenstern benutzt wurden, die an Ort und Stelle zu finden waren, hegten die Ermittler der Kriminaldirektion Trier schnell den Verdacht, dass es sich um immer die gleiche Tätergruppierung handeln könnte. Hinzu kamen Ermittlungsergebnisse und Zeugenaussagen, die im Laufe der Ermittlungen zur Feststellung von zwei Tatverdächtigen führte, die aber bis dato noch nicht identifiziert waren.

Seit 2017 wurden auch im benachbarten Saarland zahlreiche Einbrüche mit den gleichen Tätermerkmalen festgestellt. Nachdem sich der Schwerpunkt der Taten ab 2017 ins benachbarte Saarland verlegt hatte, wurden die Ermittlungen von dortigen Polizeidienststellen und der Staatsanwaltschaft Saarbrücken übernommen.

Schließlich gelang Anfang 2020 die Festnahme von vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 20 und 28 Jahren. Ein weiterer 43-jähriger Mann wurde im Oktober 2020 bei seiner Einreise von Bosnien nach Kroatien festgenommen und den deutschen Behörden zwischenzeitlich überstellt. Gegen vier Mitglieder der Bande wurden mittlerweile langjährige Haftstrafen verhängt.

Neben Taten in Luxemburg, Frankreich und Österreich werden den Männern 31 Einbrüche in der Region Trier vorgeworfen. Tatorte waren u.a. in den Verbandsgemeinden Saarburg-Kell, Trier-Land und in der Stadt Trier.