Polizei warnt vor der Masche mit den Guthabenkarten

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Die Guthabenkarten gibt es in vielen Geschäften zu kaufen.
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Eine Masche, viele Opfer: Gerade ältere Menschen werden häufig Opfer des sogenannten „Call-Center-Betrugs“. Die Täter geben sich beispielsweise als nahe Verwandte aus, die in eine Notlage geraten sind. Nicht selten bitten sie ihre Opfer, Guthabenkarten für Online-Dienste zu kaufen, damit diese später übergeben werden können. Deshalb hat die Zentrale Prävention des Polizeipräsidiums Trier gemeinsam mit der Kriminalinspektion Trier einen „Aktionstag im Einzelhandel“ geplant. „Ziel ist es, Mitarbeiter*innen im Einzelhandel zu sensibilisieren, wenn ein älterer Mensch sehr viele dieser Guthabenkarten erwirbt. Es könnte sein, dass er von einem Betrüger angewiesen wurde, dies zu tun“, sagt Präventionsexperte Marc Powierski. Am Aktionstag, Freitag, 03. Juli, ist er gemeinsam mit fünf Teams unterwegs, die ausgewählte Geschäfte aufsuchen und mit dem Personal über diese Masche sprechen. Sie bekommen auch ein Merkblatt an die Hand, auf dem nochmal die wesentlichen Punkte zur Vorgehensweise der Betrüger und Verhaltenstipps für die Einzelhändler zusammengefasst sind.

(Polizeibericht)