Kell am See. Großbaustelle auf der Wiese neben der Realschule Plus in Kell am See. Kurz vor den Sommerferien sind die ersten Bagger und Bauarbeiter zum erweiterten Neubau der Realschule Plus angerückt. Und wenn die Schüler/ innen nach den Ferien wieder zum Präsenzunterricht zurück kommen werden die im Altbau und in sechs mobilen Klassenräumen unterrichtet. Ein provisorischer Schulhof wird errichtet sein. Die Klassencontainer sind in ihrem Standard hochwertig ausgestattet und modern eingerichtet.

Und die Schulerweiterung ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft. Den alleine für das Schuljahr 2020/21 haben sich 54 Schüler/ innen angemeldet. Dann wird es sogar wieder seit langem drei fünfer Klassen geben. Ein zweigeschossiges Gebäude sieht die Erweiterung vor. Im ersten Bauabschnitt werden im Erdgeschoss zwei Klassenräume zu einer Schulaula umfunktioniert. Ebenfalls sollen im Erdgeschoss die Schulküche und der Speiseraum, Büroräume, ein Materialraum und sanitäre Einrichtungen entstehen. Im Obergeschoss sind drei weitere Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume und eine Bücherei vorgesehen.

Im zweiten Bauabschnitt wird ein Klassenraum, ein Kunstraum, Musikraum und zwei Büros entstehen. Im Obergeschoss weitere vier Klassen, ein Computerlabor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und das Elternsprech- Zimmer. Im Untergeschoss sollen zwei Ganztagsbetreuungsräume entstehen. Im dritten Bauabschnitt wird der Altbau komplett saniert. Zudem soll die Verwaltung und das Lehrerzimmer umgebaut werden. Alle Klassen-, Fach- und Nebenräume werden saniert. Die Prüfung zum Vergabeverfahren wird mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Landrat Günther Schartz und VG- Bürgermeister Jürgen Dixius machen sich unter anderem ein Bild von der schule und den Arbeiten. „Wir haben uns für den Schulstandort Kell entschieden und halten nach wie vor entschieden an dem Projekt fest“ so Schartz. Er freut sich sehr über die positiven Entwicklungen im Hochwald.

Und der Schulleiter Sebastian Strasser freut sich über die Erweiterung und den Beginn der Arbeiten: „Es ist schön, wenn man mit eigenen Augen sieht, dass etwas passiert. Die Entscheidung für Kell ist auch eine Entscheidung für die Region und wird hier als positives Signal wahrgenommen.“

Die Kostenberechnung für die Schulerweiterung beläuft sich auf ca. 12,7 Millionen Euro – im ersten Bauabschnitt liegen die Kosten bei rund 5 Millionen Euro, im zweiten Abschnitt bei etwa 5,4 Millionen Euro und im Abschnitt drei bei rund 2,3 Millionen Euro. Darin sind jedoch die Baupreissteigerungen noch nicht enthalten, die die Kosten erhöhen werden.

  • Text: Infos Landkreis Trier- Saarburg, geschrieben Florian Blaes
  • Bild: Landkreis Trier- Saarburg beim Pressetermin vor Ort