N. Deville (4) aus Video

Gute Nachricht vorneweg: Es gab in der Region Trier und dem Ahrtal keine weiteren Überschwemmungen und Feuerwehreinsätze aufgrund von Unwetter. Schlechte Nachricht: Dafür hat es unsere Nachbar-Region in Belgien schwer getroffen.

Im Eifelkreis Bitburg- Prüm hat man sich im Vorfeld auf mögliche Unwetter mit Überflutungen vorbereitet. Es wurden durch das THW und die Feuerwehr Sandsäcke gefüllt und die Technische Einsatzleitung (TEL) im Katastrophenschutzzentrum mit einer Kleinstbesetzung besetzt. Man konnte auf dem Wetterradar sehen, wie die Unwetter immer stärker wurden. Teilweise die Warnmarke rot erreichten und voll auf unsere Region Trier zugezogen sind. Doch kurz vor der Region spalteten sich die Unwetter mit immer stärker werdender Intensität. Ein Feld zog über das Saarland und brachte vor allem hier rund um Saarbrücken und St. Ingbert viel regen mit Überflutungen.

Ein weiteres Gebiet zog mit sehr starker Intensität in Richtung Belgien ab. Und dort brachte das Unwetter schwere Verwüstungen in der Stadt „Dinant“. Etwa 80 Kilometer weiter grenzt der Eifelkreis Bitburg- Prüm. Auf einem Video kann man sehen, wie hohe Wassermassen sich durch die Straßen den Weg suchen und Autos zusammen schieben. Die Schäden sind sehr hoch.

Unsere Region und im Grunde ganz RLP blieb glücklicherweise gänzlich verschont. Hier kam „nur“ der Landregen vom Himmel.