18-Jähriger flieht vor Polizei – Verfolgungsfahrt durch Trierer Westen

Ein 18-Jähriger hat sich auf seinem getunten Moped eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geleistet. Da der Polizeieinsatz vor allem in der Luxemburger Straße sowie in Euren für großes Aufsehen gesorgt hat, schildern die Beamt:innen den Vorfall:
Ein Motocross-Fahrer lieferte sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Symbolbild: Unsplash/ Michael Held
Ein Motocross-Fahrer lieferte sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Symbolbild: Unsplash/ Michael Held

Kurz vor Mitternacht wollte eine Polizeistreife am Dienstag, 10.05.2022, im Bereich der Moselauen ein „Kleinkraftrad älteren Baujahrs“ einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als der Fahrer die Signale der Polizeikräfte erkannte, gab er Gas und versuchte zu fliehen.

Verfolgungsfahrt durch Trier mit 80 km/h

Die Streife nahm die Verfolgung auf und erhielt dabei Unterstützung weiterer Polizeikräfte. Der Fahrer flüchtete über die Luxemburger Straße bis zur Römerbrücke, von wo es zunächst wieder entgegengesetzt in Richtung Euren ging. Dabei sei aufgefallen, dass sein Kleinkraftrad mit 80 km/h geführt wurde. Eigentlich sollte es nur eine „bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h aufweisen“, so die Beamt:innen.

Moped-Fahrer kollidiert mit Streifenwagen

Die Verfolgungsfahrt endete in der Herresthaler Straße, wo das Moped mit einem abgestellten Streifenwagen kollidierte und der Fahrer zu Sturz kam. Dabei soll der 18-jährige Fahrer sich leicht verletzt haben.

Ermittlungen laufen

Nach derzeitigem Stand werde davon ausgegangen, dass das Kleinkraftrad nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen hat und der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis gewesen ist. Weitere Details zu den Hintergründen der Flucht des 18-Jährigen aus dem Kreis Trier-Saarburg sowie zu seiner Fahrtüchtigkeit sind aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen, teilt die Polizei weiter mit.

Die Polizeiinspektion Trier bittet Zeug:innen, bzw. Verkehrsteilnehmende, die durch die Fahrweise des jungen Flüchtenden womöglich gefährdet wurden, sich mit der Wache in Verbindung zu setzen: 0651-9779/5210.

Mitteilung Polizeiinspektion Trier (11.05.2022)