3G in ÖPNV: Kontrollen in Bus und Bahn

Ab Mittwoch, 24.11.2021, gilt die 3G-Regelung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Demnach dürfen nur geimpfte, genesene und Personen mit aktuell negativem Corona-Test den ÖPNV nutzen. Aber wer kontrolliert die Einhaltung der 3G-Regel?

Kommende Woche wird die 3G-Regel im ÖPNV eingeführt- Symbolbild: Pixabay

Am Freitag, 19.11.2021, stimmte der Bundesrat dem neuen Infektionsschutzgesetz zu, das unter anderem die 3G-Regel im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einführt.

3G-Regel in Bus und Bahn

Sobald das Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt, ist das Fahren mit Bussen und Bahnen nur noch für Fahrgäste zulässig, die entweder geimpft, genesen oder getestet (unter Vorlage eines offiziellen Testnachweises) sind. Laut Gesetz gelten für Kinder sowie Schülerinnen und Schüler Ausnahmen. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske), einer Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 ist für Personen ab 6 Jahre weiterhin gültig.

Wer kontrolliert die Corona-Regeln?

Nach Angaben des Verkehrsverbund Region Trier (VRT) sei noch nicht geklärt, wer die geplante 3G-Regelung in Bus und Bahn überprüfen wird. Derzeit gehe der Verkehrsverbund nicht davon aus, dass Busfahrerinnen und -fahrer die neuen Corona-Regeln kontrollieren werden, heißt es im SWR. Man gehe hingegen davon aus, dass Ordnungsämter und Polizei stichprobenartig die Einhaltung der 3G-Regelung kontrollieren könnten, so wie es auch bei der Einhaltung der Maskenpflicht geregelt ist.

Weiterhin geht der VRT wegen des kurzen Aufenthalts in Bussen und der weiterhin gültigen Maskenpflicht sowie guter Lüftung von einem geringen Infektionsrisiko im ÖPNV aus.