Amtliche Warnung: Schwere Sturmböen bis orkanartige Böen

In der Nacht soll der Sturm seinen Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnstufe erhöht und meldet für den Zeitraum ab Mitternacht bis zum Donnerstagabend, 21. Oktober, schwere Sturmböen – sogar orkanartige Böen werden erwartet.

Ab Mitternacht muss mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Symbolbild: Pixabay

Ab Mitternacht sollen schwere Sturmböen auftreten. Dabei handelt es sich um Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h, was auf der Beaufortskala (Bft) Stufe 10 entspricht. Zunächst wehen die Sturmböen aus südwestlicher Richtung, später aus westlicher Richtung auf.
In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss sogar mit orkanartigen Böen mit bis zu 110 km/h gerechnet werden, die Stufe 11 auf der Beaufortskala (Bft) entsprechen.

Mögliche Gefahren

Besonders in unmittelbarer Nähe zu Wäldern und einzelnen Bäumen kann es gefährlich werden. Im Freien sollten die Nähe zu Gebäuden, Gerüsten, hohen Bäumen und Strommasten gemieden werden. Der Deutsche Wetterdienst betont: Dächer oder Teile davon können abgedeckt werden, Bäume entwurzelt, Strommasten, Antennen und ähnliches von der Gewalt des Windes geknickt werden. Gegenstände, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten (wie z.B. Markisen, Partyzelte, Sonnenschirme, leichte Überdachungen und ähnliches), können durch die Böen aus ihrer Verankerung gelöst werden.

Kraftfahrende kennen das Problem des heftig einsetzenden seitlichen Schiebens beim Verlassen eines Waldstückes, eines Tunnels oder einer windgeschützten Lage.