ASB Trier und Birkenfeld sind zum Hilfseinsatz an die ukrainische Grenze aufgebrochen

Am Samstag, 19.03.2022, ist der ASB Trier und Birkenfeld zu einem einwöchigen Hilfseinsatz an die Grenze der Ukraine aufgebrochen.
(c) Andreas Sommer für newstr.de
(c) Andreas Sommer für newstr.de

Einsatzauftrag: Helfen an der Grenze. Diesen Einsatz bekam der Arbeiter-Samariter-Bund Trier am 17. März 2022. Anschließend hatte sich die Gruppe der Helferinnen und Helfer in Ehrang auf der Wache des ASB getroffen und darüber gesprochen. „Natürlich ist das eine Art Einsatz, wie wir ihn bisher noch nicht hatten, was aber auch ein Glück ist.“, berichtet der Einsatzleiter Bernd Görgen.

Kriegsflüchtlinge vor Ort empfangen, betreuen und versorgen 

„Die Hilfe erfolgt in einer Form der Unterstützung des Landesverband Hessen und wir werden mit elf Einsatzkräften ausrücken und die Kolleginnen und Kollegen vor Ort ablösen. Die Aufgabe von uns ist es, mit dem Medizinischen Personal und mit Logistiker und Fachkräften die technische Sicherheit und Logistiker zu unterstützen, um hier entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Das bedeutet, dass wir Flüchtlinge in Empfang nehmen, diese vor Ort betreuen und versorgen. Sie werden zunächst in Zelte untergebracht und dann in dieser bestehenden Logistik weiter verteilt“, erklärt uns Görgen.

In der letzten Woche sind bereits mehrere Einsatzkräfte mit Material wie Zelte, Bierzeltgarnituren, Feldbetten, Feldküche und Spülmobil an die Einsatzstelle gefahren, um Kriegsflüchtlinge aufzufangen und mit dem Notwendigsten zu versorgen.

Gespräche sind wichtig 

Vorausgegangen sind stundenlange Gespräche in einer Gruppenstunde, um zu erklären was die Samariter vor Ort erwarten könnte. „Wir haben schon viele Einsätze hinter uns, auch schlimme Einsätze, wie zuletzt im Ahrtal. Doch das ist wiederum was ganz neues für uns alle“, so Bernd Görgen. Am Samstag wurden noch die letzten Materialien, die vor Ort benötigt werden, gepackt und in zwei Mehrzweckfahrzeuge verladen. Vor Ort werden die Helfer:innen in einem Bürgerhaus zum Schlafen und Ausruhen unterkommen.

„Wir helfen hier und jetzt!“

Und dann ging es auch schon los. Ihr einwöchiger Auslandseinsatz begann am Samstagabend um 18 Uhr. Eine mehr als 15-stündige Fahrt stand zur polnisch-ukrainischen Grenze bevor. Nach dem Abschied nehmen, begann die Fahrt nach Przemysl, um dort unter dem Motto „Wir helfen hier und jetzt!“ eine Woche ehrenamtlich zu arbeiten.

In Polen sind nun sieben Einsatzkräfte vom ASB-Trier und vier Einsatzkräfte vom ASB-Birkenfeld. Viel Erfolg! 

 

 

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