Besorgte Eltern melden Bienen auf Spielplätzen

Der Stadt Bitburg meldeten aufgeregte Eltern vermehrt Bienen an Spielplätzen und fürchteten eine Gefahr für ihre Kinder. Die Stadt gibt Entwarnung: die Tiere sind absolut ungefährlich.
Dem Bauhof und Verwaltung wurden vermehrt Bienen auf Spielplätzen gemeldet, doch die Stadt gibt Entwarnung: es handelt sich um ungefährliche Sandbienen. Symbolbild: Unsplash/ Fabian Keller

Stadt gibt Entwarnung: Keine Gefahr für Kinder

Kürzlich hätten sich aufgeregte Eltern in Bitburg beim städtischen Bauhof oder der Verwaltung gemeldet, weil sie auf Spielplätzen Aktivitäten von Bienen beobachtet hatten und eine Gefahr für ihre Kinder fürchteten.

Städtische Mitarbeiter:innen prüften die Angaben und konnten feststellen, dass es sich bei den Tieren um Sandbienen handelt, „die für Menschen absolut ungefährlich sind.“, so die Mitteilung der Stadt. Auch wenn die Weibchen über einen Stachel verfügen, sei dieser zu weich, um die menschliche Haut zu durchdringen. Männchen hingegen können nicht stechen.

Sehr nützliche Tiere

Wie viele Wildbienen sind Sandbienen sehr nützlich und von großer ökologischer Bedeutung für die Bestäubung. Sie gelten als sehr effektive Bestäuber zum Beispiel von Stachelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Obstbäumen.

Das Problem ist nur, dass Sandbienen in der Erde nisten und als Nistplatz mehr oder weniger vegetationsarme Stellen auf lehm- löss- oder sandhaltigen Böden bevorzugen. Deshalb finden sie auch auf Spielplätzen gute Niststellen. In diesem Fall solle man als zu einer friedlichen Koexistenz kommen, heißt es vonseiten der Stadt. Vielleicht sollten Eltern sich entsprechend informieren und ihre Kinder dann auch über die Unterschiede von Bienen- und beispielsweise Wespenarten aufklären.

Die Stadt werde in den kommenden Wochen entsprechende Infotafeln zur Sandbiene auf den städtischen Spielplätzen aufstellen lassen.

Pressemitteilung Stadt Bitburg (03.05.2022), Erklärung NABU