Vater des Täters von Idar-Oberstein schoss 2020 auf seine Frau

Die Familie des mutmaßlichen Todesschützen von Idar-Oberstein bereits ist bereits im März 2020 bei einem Familiendrama in Erscheinung getreten ist.

Bild vom Familiendrama im März 2020 (c) Florian Blaes

Der Täter erschoss am Wochenende in Idar-Oberstein einen erst 20-jährigen Kassierer, weil er ihn aufmerksam machte, die Maske zu tragen. Nach eigenen Aussagen fühlte habe er sich von den derzeitigen Corona-Regeln in die Enge getrieben gefühlt. (Wir haben mehrfach berichtet)

Nun haben Recherchen der „Rhein-Zeitung“ herausgefunden, dass die Familie bereits im März 2020 „tödlich“ in Erscheinung getreten ist. Auch newstr.de war damals vor Ort, um zu berichten. Nun ist klar: Es gibt einen familiären Zusammenhang zwischen einem Familiendrama in Herrstein und dem Mord in Idar-Oberstein.

Wie die „Rhein-Zeitung“ berichtet, hat der Vater (70) Ende März 2020 in Herrstein versucht, seine Frau (72) zu erschießen. Die Mutter des Täters aus Idar-Oberstein überlebte damals schwer verletzt nach einer Notoperation. Der Vater erschoss sich damals im Anschluss selbst. (Hier die Berichterstattung von damals: Familiendrama in Herrstein)

Unklar ist derzeit, ob die Waffe bzw. Waffen – laut Staatsanwaltschaft sollen einige Waffen im Haus des Täters gefunden worden sein – von Idar-Oberstein, auch bereits im Besitz des Vaters waren. Der Täter von Idar-Oberstein besitzt keine Waffenschein.


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