Bitburg brennt weiter! 64 Einsatzkräfte derzeit weniger

Auf Grund der vielen Nachfragen zum Thema Wehrleiterstreit in Bitburg versuchen wir mal möglichst wertfrei den derzeitigen Stand der Dinge
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Auf Grund der vielen Nachfragen zum Thema Wehrleiterstreit in Bitburg versuchen wir mal möglichst wertfrei den derzeitigen Stand der Dinge zusammenzufassen und zu aktualisieren

Derzeit liegen dem Bürgermeister 44 Entpflichtungsanträge und ca. 20 Anträge auf Beurlaubung vor. Auf gut deutsch, insgesamt fehlen der Feuerwehr 64 Einsatzkräfte. Diese Zahl ist um so drastischer, da sich darunter sehr viele erfahrene Funktionsträger wie Maschinen, Atemschutzgeräteträger etc. befinden.  Zudem handelt es sich um den Personenkreis, der zur regelmässigen Stammmannschaft gerechnet werden muss. Die Feuerwehr Bitburg hat auf dem Papier ca. 160 aktive Mitglieder. Davon fallen, wie wir aus  informierten Kreisen erfahren haben, rund 15 bis 20 Helfer regelmässig aus verschiedenen Gründen aus, so dass die Gesamtzahl der Aktiven sich auf etwa 140 Personen rechnet. Hiervon fallen mittlerweile die zuvor erwähnten 64 Retter weg, die um Entpflichtung bzw. Beurlaubung ersucht haben, so dass die Feuerwehr Bitburg realistisch betrachtet noch über aufgerundet 80 Einsatzkräfte verfügt.

Auf Grund Arbeit, Urlaub, Krankheit usw usw ist die regelmässig anzunehmende Besetzung mit dem 4 fachen Personal vorzuhalten. Nach uns vorliegenden Erkenntnissen sind das in Bitburg rund 215 aktive Feuerwehrleute inklusive Funktionsträgern und Führungsdiensten. Was es bedeutet, dass dem gegenüber gerade mal 80 Einsatzkräfte stehen, bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Einvernehmlich mit den Fraktionen im Stadtrat hat die Feuerwehr einen Vorschlag zur Beilegung der Streittigkeiten und die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft unterbreitet. Dieser Vorschlag sah vor, dass Sachgebiet Feuerwehr einem Beigeordneten eigenverantwortlich zu übertragen. Dies hat der Bürgermeister abgelehnt, weil er sich in seinen Kompetenzen beschnitten sah und weil seiner Meinung nach verwaltungsrechtliche Gründe dagegen stünden.

Leider liegen uns keine detaillierteren Informationen vor.