Drei Monate nach der Flut: So sieht es rund um den Mündungsbereich „Prüm“ und „Nims“ aus

Drei Monate nach der Flutkatastrophe, auch in der Region Trier, schauen wir auf einzelne Bereiche in einem Themenschwerpunkt. Hier: Mündungsbereich „Prüm“ und „Nims“.

(c) Florian Blaes

Irrel wurde, wie viele andere Orte, schwer von der Flut getroffen. Besonders in der Breite suchte sich das Wasser den Weg an der Mündung von „Prüm“ und „Nims“. Hier wurde die Irreler Mühle schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ganze Straßen wurden mitgerissen und Wanderwege gibt es nicht mehr. Wir erinnern uns an den Bauwagen, der auf einer großen Wiesenfläche an der Mündung zum Liegen kam. Zentimeter hoch stand der Schlamm, Steine und Schotter auf dieser Wiese.

Bei Irrel an der Mündung „Prüm“ und „Nims“ (c) Florian Blaes

 

 

 

 

 

Uferbereiche wurden sauber gemacht

Aber auch dort wurde schon sehr gut gearbeitet und aufgeräumt. Der Baucontainer wurde mittlerweile abtransportiert und der gesamte Schotter und Schlamm wurden mit mehreren Baggern aufgeladen und ebenfalls abtransportiert. Die eigentliche Wiesenfläche ist wieder zu erkennen. Das hölzerne Treibgut wurde aufgestapelt und wird nach und nach verbrannt. Auch rund um die Irreler Mühle ist es deutlich sauberer geworden. In einer großen Hilfsaktion wurde dort schwer gearbeitet und die Häuser rund herum vom Schlamm befreit.

„Nims“ hat einen Art „Normalzustand“ wieder erreicht 

An der „Nims“ wurden schon neue große Steinblöcke gebaut und das Ufer somit befestigt. Ein rechtsseitiger Wanderweg muss wieder hergerichtet werden, wie überall hat das Wasser hier tiefe Spuren hinterlassen und die Ufer zu hohen Böschungen gemacht. Heute, drei Monate später, sind Bagger in dem kleinen Fluss zugange und haben wieder eine Art „Normalzustand“ hergestellt. Es wurden auch schon neue Strom- und Wasserleitungen verlegt.

(c) Florian Blaes

 

 

 

 

 

Das sagt die Irreler Mühle jetzt

Auf Facebook hat die Irreler Mühle ein kleines Statement veröffentlicht: „Nachdem seit dem Hochwasser einige Zeit vergangen ist und wir unsere Situation und alles, was in den kommenden Wochen und Monaten auf uns zu kommt, klarer einschätzen können, haben wir schweren Herzens beschlossen, die Vermietung unserer Ferienwohnungen bis zum Frühjahr 2022 weitgehend einzustellen. Die Bauarbeiten im Ferienhaus und im Gelände sowie in unseren Privatwohnungen werden uns längere Zeit in Anspruch nehmen; zudem benötigen wir die Wohnungen teilweise selbst für einige Monate als Ausweichquartier.“

(c) Florian Blaes