Über 200 Menschen zeigen lautstark ihren Unmut über den Bürgermeister Bitburg

Bitburg. Am Donnerstagnachmittag hat ein privater Mann, der auch Feuerwehrmitglied der Bitburger Wehr ist, zu einem „Protest gegen den Umgang
P1100251
P1100251

Bitburg. Am Donnerstagnachmittag hat ein privater Mann, der auch Feuerwehrmitglied der Bitburger Wehr ist, zu einem „Protest gegen den Umgang des Bürgermeisters mit der Feuerwehr“ aufgerufen. Hierzu wurde über das Radio und den sozialen Medien aufgerufen.
Während sich an den Fenstern der Verwaltung immer mehr Gesichter, teils auch versteckt, zeigten, versammelten sich am Rathausvorplatz immer mehr Bürger und Bürgerinnen, sowie zahlreiche Feuerwehrmitglieder mit ihren Familien, die sich von der Stadt Bitburg nicht korrekt behandelt fühlen. Insbesondere wenn es um die Angelegenheiten der Bitburger Stadtfeuerwehr und ihren Löschzügen in den Stadtteilen geht.
„Es ist an der Zeit gegenüber der Politik ein Zeichen zu setzen gegen das respektlose und selbstherrschende Vorgehen unseres Bürgermeisters“ so der Initiator der Veranstaltung Marco Wallenborn.
In einer gegründeten Veranstaltung auf Facebook haben etwa 70 Menschen ihre Teilnahme bestätigt. Am Ende waren es schließlich weit über 200 Menschen, die zur Kundgebung gekommen sind.
Hintergrund der Veranstaltung war, dass der Stadtrat um 17 Uhr eine Sitzung hatte. Diese sollte lautstark untersetzt werden. Und es wurde auch laut. Mit Trillerpfeifen, Klappern und Raspeln und einer Handsirene wurde der Unmut kundgetan. Zwischenzeitlich riefen die Anwesenden den Bürgermeister der Stadt Bitburg dazu auf, sein Amt nieder zu legen. Er selbst hat sich nicht der Öffentlichkeit gezeigt. Symbolisch wurden Helme mit roten Karten niedergelegt.
Die Frau des Bürgermeisters hat das Mikro bekommen. Sie war mit ihren zwei Kindern und vielen Rosen zum Vorplatz gekommen. „Ich bitte um Vernunft und Sachlichkeit in dieser Angelegenheit“ bat die Frau des Bürgermeisters und versuchte Blumen an die Feuerwehrleute zu verteilen. Auch die Medien wurden angemahnt, nicht nur einseitig zu berichten.
„Ich bin sehr zufrieden, dass so viele Menschen gekommen sind, mehr als erwartet und lade ausdrücklich ein, das in kommenden Wochen auch immer wieder die Betroffenen ihren Unmut öffentlich zeigen“ so Marco Wallenborn. Sein Ziel ist es, dass die Feuerwehr in Bitburg wieder funktioniere und nicht brennt…

(Blaes)