Weihnachtsgeschichte: Das kleine „Licht“ der Besinnlichkeit in Bitburg unterwegs

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit fliegt das kleine Licht der Besinnlichkeit quer über die ganze Welt, um überall den Funken
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Jedes Jahr in der Weihnachtszeit fliegt das kleine Licht der Besinnlichkeit quer über die ganze Welt, um überall den Funken der Weihnacht zu entzünden.
So ist es auch  in Bitburg angekommen und springt quer durch die Stadt. Doch schnell hält es inne und schüttelt verwirrt den Kopf. Ist es hier richtig? Was ist passiert? Es erkennt seine Stadt nicht wieder. Ganz vorsichtig hüpft es in die nächste Wohnung und empfängt die dort vorherrschenden Gefühle: Frustration und Depression, riesengroße Traurigkeit und mangelnden Ansporn…..Nein, das kennt unser kleines Lichtlein hier nicht. Vorsichtig versucht es, sein Leuchten in der Wohnung zu verbreiten. Doch statt wie sonst die ganze Wohnung zum erglühen, schafft es unser kleines Licht, lediglich 2 Kerzen am Adventskranz zu erleuchten.
Es springt zur nächsten Wohnung, doch hier herrscht Zorn und Unverständnis und eine große Wut auf andere. Weiter also zum Nächsten. Stolz, gekränkte Eitelkeit und große Sturheit dominieren hier.Unser kleines Lichtlein möchte es jetzt aber genauer Wissen und springt in das Kinderzimmer. Ganz vorsichtig schleicht es sich in die Gedanken des Kindes: „Liebes Christkind, dieses Jahr wünsche ich mir, dass Papa und Mama wieder lieb miteinander sind und der Streit, den Papa hat, endlich vorbei ist. Ich möchte nicht mehr beschimpft und ausgelacht werden.“ Unserem Licht wird ganz traurig und es versucht, dem Kind ein paar helle Gedanken hervorzurufen. Es ruft Gedanken nach dem Weihnachtsbaum, den Kerzen und dem Weihnachtsduft hervor und langsam beruhigt sich das Kind. Traurig verschwindet unser Licht und springt weiter. Es beschränkt sich in den nächsten Wohnungen auf die Kinder und erfährt, das bei vielen der Papa ganz traurig ist und deswegen Weihnachten nicht mehr so schön wird. Unser Licht wird von Kind zu Kind dunkler und scheint bald ganz auszugehen. Doch ein letztes Kind fehlt noch…..
„Lieber Weihnachtsmann, kannst du mir bitte helfen? Ich weiss, dass der Papa manchmal laut wird und man ihn oft falsch versteht. Aber er hat ein gutes Herz und will nur das Beste für alle. Wie oft habe ich auf Papa verzichten müssen, weil die Feuerwehr vorgeht? Und er hat immer gesagt, dass wir für das Wohl von allen Opfer bringen müssen. Kannst Du nicht dafür sorgen, dass die anderen das verstehen und dem Papa nicht mehr böse sind. Irgendwer muss doch mal helfen kommen. Papa hat soviel Leuten geholfen, die könnten uns doch aber helfen. Bitte mach, dass das neue Jahr schöner wird und der Papa wieder lachen kann. Die Mama ist auch ganz traurig darüber geworden und das möchte ich nicht. Ich wünsche mir auch gar nicht anderes zu Weihachten.“
In diesem Moment fängt es an zu schneien, denn wenn das Licht der Besinnlichkeit weint, werden seine Tränen zu Schneeflocken und fallen auf die Erde nieder. Aus seinen trüben Gedanken gerissen, springt unser Kind auf die Strasse und geniesst die weiße Pracht.
Unser Licht schwingt sich auf und steigt in den Himmel. Es sucht das Christkind auf, um sich mit diesem zu beraten. „Christkind, wie sollen wir den Menschen in Bitburg helfen?  Und vor allem den Kindern, die leiden ganz schrecklich.“ Das Christkind überlegt einen Moment: „Weisst Du, da unten gibt es eigentlich nur ein Problem. Zwei Menschen, die sich nicht verstehen und nicht miteinander parat kommen, sollen miteinander arbeiten. Das kann nicht funktionieren. Und jetzt hat es soviel Ärger gegeben, dass diese beiden auch nicht mehr zusammen können. Ich habe aber eine Idee gesehen, die funktionieren könnte. Es gibt den Vorschlag, jemand komplett unabhängigen zwischen die beiden Streithähne zu setzen. Das würde den Ärger in der Stadt lösen. Ich kann niemanden zwingen, etwas zu tun. Aber mit deiner Hilfe, liebes Lichtlein, können wir einen Funken Hoffnung und Zuversicht säen und dann wird das Ganze positiv enden.“
So ermutigt, sprang das Lichtlein zurück zur Erde und hüpfte von Wohnung zu Wohnung. Auch wenn es nirgendwo den Glanz der vergangenen Weihnacht entzünden konnte, so leuchtet momentan in jeder Stube ein kleines Licht. Dies wird das Christkind an Weihnachten nehmen und anpusten und vielleicht erstrahlt Bitburg dann wieder in gewohntem Glanz.