Große Hitzewelle rollt an, Dürre nimmt kein Ende

Region. Seit Wochen kämpfen viele Regionen in Deutschland unter einer Sommerdürre, wie sie derart noch nicht stattgefunden hatte. Besonders der
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Region. Seit Wochen kämpfen viele Regionen in Deutschland unter einer Sommerdürre, wie sie derart noch nicht stattgefunden hatte. Besonders der Osten ist schwer getroffen. Bemerkbar macht sich die Hitze in der Landwirtschaft und dem Obstanbau. Sehr hohe Ernteausfälle sind zu erwarten. Wald- und Flächenbrände zerstören vielerorts die Felder.
In der Region Trier sind wir derweil auch an eine kritische Marke angelangt. So rufen die Städte und Gemeinden, besonders entlang der Flüsse, die Menschen auf zu helfen. „Ein Eimer Putzwasser hilft dem Baum vor der Tür und ist Goldwert“, so ein Sprecher. Die Menschen werden um Hilfe gebeten indem sie den Baum vor der Türe gießen. Die Blumen zur Verschönerung der Dörfer und Städten ebenfalls Wasser geben. Naturschutzorganisationen rufen ebenfalls auf, in den Gärten kleine Stellen mit frischen Wasser zu errichten. Die Vögel, Igel und viele andere kleine Triere finden einfach kein Wasser mehr und sind auf unsere Mithilfe angewiesen.
In der Region Trier kann man bereist schon erkennen das erste Laubbäume einfach absterben und die Blätter braun werden. Die Wiesen in den Gärten und auf den Feldern sind nicht mehr grün. Es sind dürre, braune Landschaften. Frachtschiffe auf den Flüssen können teilweise nur noch mit der Hälfte der Ladungen auf dem Wasser fahren, was zu hohen Kosten führt. Die Landwirte sind im vollen Gange mit der Getreideernte, weil die Körner einfach schon aufplatzen wegen der Trockenheit.
Regional kam es in den letzten Wochen zu teils starken Regenschauern, aber hier waren wirklich nur eng begrenzte Dörfer die nass wurden. Und wenn es dann regnete, floss das Wasser oberirdisch ab, weil die Böden einfach schon mehrere Zentimeter tief ausgetrocknet sind. Anderenorts fiel seit Mitte Juni kein einziger Tropfen Regen mehr. Privatpersonen haben ihre Wasservorräte in den Gärten bereits vollkommen aufgebraucht.
Ein Ende der Trockenheit ist nicht in Sicht. Im Gegenteil! Derzeit ist es war etwas angenehmer in der Region und viele Wolken sind unterwegs. Am heutigen Samstag kann es auch den einen oder anderen stärkeren Schauer geben, aber wieder nur eng begrenzt. Anderswo kommt kein Tropfen vom Himmel.
In der Kommenden Woche rollt dann die erste große Hitzewelle für diesen Sommer an. Bei Temperaturen von deutlich über 30 Gad wird es heiß. Die Sonne scheint von früh bis spät vom Himmel. Zwischendurch ziehen auch mal Wolkenfelder durch und ein Gewitter kann sich am Abend entladen, aber die große Entspannung wird es nicht sein. Im weiteren Verlauf erreichen wir, besonders an den Flüssen, immer mehr die 35 Grad. Diese große Hitze wird auch heutiger Sicht bis in den August hinein anhalten.
Die Waldbrandgefahr wird deutlich ansteigen! Experten warnen vor offenem Feuer im Freien. Kleinste Funken können große Brände auslösen. Die Trockenheit und Dürre wird sich auch in der Landwirtschaft verschärfen.
Fazit: Der Hochsommer ist da, mit allem was dazu gehört und so schnell wird er auch noch nicht verschwinden! Große Hitze und Dürre bleiben.