Großeinsatz wegen vermeintlichem Flugzeugabsturz in Ürzig

Gestern Abend, 17. September 2021, meldete ein Zeuge der Wache der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues um 19:10 einen mutmaßlichen Flugzeugabsturz. Über dem

Großeinsatz am Abend, Fotos: Andres Sommer/ newstr

Gestern Abend, 17. September 2021, meldete ein Zeuge der Wache der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues um 19:10 einen mutmaßlichen Flugzeugabsturz. Über dem Zeltinger Berg sei ein Kleinflugzeug sinkend, mit stotterndem Motor und sehr tief über die Ortslage Ürzig geflogen und plötzlich hinter der Baumkrone in Richtung Platten verschwunden.

Mobilisierung aller Kräfte

Da ein Flugzeugabsturz nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde an der Zufahrt zur Gleitschirmfliegerrampe am Zeltinger Berg eine Kräftesammelstelle eingerichtet und eine Drohne mit Wärmebildkamera alarmiert. Die Waldgebiete wurden mit einem Hubschrauber abgesucht – rund 80 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Absturz entpuppt sich als Notfalllandeübung

Während der Suchmaßnahmen meldete sich ein Fluglehrer. Dieser gab an, dass er etwa zur Mitteilungszeit an genau dieser Örtlichkeit eine Notfalllandeübung durchgeführt habe.
Diese Übung wurde wohl durch den Mitteiler fehlinterpretiert.

Im Einsatz waren starke Kräfte der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues, Wittlich sowie der Polizeiautobahnstation Schweich und der Hubschrauberstaffel der Polizei Rheinland-Pfalz. Außerdem waren die Feuerwehren aus Kues, Zeltingen- Rachtig, Ürzig und Noviand und der Einsatzleitwagen des Landkreises mit 51 Kräften im Einsatz. Aus Sicht der Feuerwehr habe der besorgte Bürger alles richtig gemacht, indem er den Notruf gewählt hat.