Bundespolizei Trier stellt 44 unerlaubte Personen auf Griechenlandflug fest

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Thessaloniki/Griechenland wurden von der Bundespolizei am Donnerstagnachmittag 44 unerlaubt eingereiste afghanische Staatsangehörige
Symbolbild Bundespolizei
Symbolbild Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Thessaloniki/Griechenland wurden von der Bundespolizei am Donnerstagnachmittag 44 unerlaubt eingereiste afghanische Staatsangehörige festgestellt. Alle Personen äußerten während der Überprüfung ein Asylbegehren für die Bundesrepublik Deutschland.

Bei den Personen handelt es sich um neun Familien inklusive 22 Kinder.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte eine Verbringung zu den Aufnahmeeinrichtungen Trier und Hermeskeil.

Bei dem vorliegenden Fall handelt es sich um sogenannte „Sekundärmigration“. Dies stellt ein bekanntes Phänomen innerhalb der Europäischen Union dar und besagt, dass Flüchtlinge von einem europäischen Mitgliedsstaat in einen anderen reisen. Dies läuft oft unkontrolliert ab. So auch in der Vergangenheit, als Migranten in Griechenland ankamen und von dort nach Deutschland reisten, um ein weiteres Asylgesuch zu stellen.