Kirner Brauerei muss Fassbier entsorgen und hofft auf eine Besserung

Die Kirner Brauerei muss erneut Fassbier entsorgen und hofft nun endlich auf eine Besserung der Situation. Durch die monatelangen Kneipenschließungen
Sebastian Schmitt für newstr.de (3)
Sebastian Schmitt für newstr.de (3)

Die Kirner Brauerei muss erneut Fassbier entsorgen und hofft nun endlich auf eine Besserung der Situation. Durch die monatelangen Kneipenschließungen im vergangenen halben Jahr kommt immer mehr Fassbier an die Grenze des Haltbarkeitsdatums.

Der seit November dauernde Gastronomie-Shutdown zeigt seine Wirkung: Viele Getränkegroßhändler lassen Bierfässer zurückgehen – und den Brauereien bleibt nichts anderes übrig, als die Ware zu vernichten. „Das ist der schlechter Traum und es tut mir und unsere Belegschaft richtig weh“, sagt einer der beiden Geschäftsführer Michael Peitz, der Kirner Privatbrauerei Ph. und C. Andres GmbH und Co. KG.

Das Altbier müssen wir entsorgen, das im Oktober abgefüllt wurde. „Aber wir hoffen nun auch auf den Neustart der Vereine, sowie Gastronomen und kleinere Veranstaltungen, wir brauchen nun endlich einen guten Sommer“, betont Peitz. „Da stehen wir um 3 Uhr nachts auf, brauen unser Bier, dann am Tag der Abfüllung noch einmal mit unserem gesamten Team voller Einsatz von früh bis spät, nun kippen wir es weg“. Normale Biere haben eine Mindesthaltbarkeit von 7 bis 9 Monate, die Weizenbiere 12 Monate. Der Umzug in die Brauereivilla ist nun komplett abgeschlossen. Ebenso ist der neue Fanshop eröffnet und wird von den Besuchern gut angenommen. Jetzt hofft die Brauerei auf einen besseren Abverkauf als zuletzt.