„Mandern hilft der Ukraine“- Malu Dreyer besucht den Ort und dankt den Helfern

Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Landrat Stefan Metzdorf und Lothar Rommelfanger MdL waren zu Besuch in Mandern, um sich über das Projekt #Mandernhilft zu informieren. Martin Alten war als Beigeordneter der VG Saarburg-Kell ebenfalls vor Ort dabei. Anna-Sophie Alten und Lena Hewener erzählten von ihrer Arbeit bei der Ausgabe von Kleidern und Lebensmitteln. Gemeindereferentin Christina Herrig berichtete über die seelsorgerische Arbeit mit den Flüchtlingen.
MP Malu Dreyer zu Besuch in Mandern (News-Trier)
MP Malu Dreyer zu Besuch in Mandern (News-Trier)

Mandern: ein Vorzeigeort in der Region 

Es ist ein Dorf mit Vorzeige-Charakter: Mandern ein kleines Dorf im Hochwald (Landkreis Trier-Saarburg). Hier haben viele Familien, vor allem Frauen mit ihren Kindern, eine Heimat vor dem Krieg in der Ukraine gefunden.

„Es gibt viele engagierte Menschen hier in Mandern und einen festen Kern an Leuten, die immer wieder unterwegs sind und die verschiedensten Aufgaben und Hilfen für die Geflüchteten übernehmen. Wenn wir hier jemand suchen, der mal einen Fahrdienst machen kann oder einen Kinderwagen bringt, werden wir schnell fündig“, erzählt uns die Gemeindereferentin Christiane Herrig, die ebenfalls tatkräftig unterstützt.

Kommunen in RLP helfen, wo es geht 

„Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine arbeiten wir in Land und Kommunen mit ganzer Kraft dafür, den Kriegsflüchtlingen Schutz in Rheinland-Pfalz geben zu können. Haupt- und Ehrenamtliche leisten Unglaubliches, um den schutzsuchenden Menschen ein Ankommen zu ermöglichen: Von der Unterbringung in den Erstaufnahmeeinrichtungen, den Einrichtungen der Kommunen und den vielen Privathaushalten über die Integration der Kinder und Jugendlichen an den Schulen bis hin zur Unterstützung beim Lernen der Sprache oder bei Behördengängen.“

Bildergalerie:

Malu Dreyer zu Besuch im Hochwald 

„Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind solidarisch und beweisen erneut die große Stärke unseres Landes“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Besuch in der Region. Sie informierte sich in der Ortsgemeinde Mandern im Landkreis Trier-Saarburg über die Aufnahme und Integration von ukrainischen Flüchtlingen vor Ort.

„Neben der finanziellen Unterstützung und den Weichenstellungen des Landes ist die große Hilfsbereitschaft der Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen entscheidend für eine gute Aufnahme und Integration der Flüchtlinge“, sagte die Ministerpräsidentin. In der Ortsgemeinde Mandern wurden mit großem ehrenamtlichen Engagement innerhalb einer Woche vier leerstehende Häuser bewohnbar gemacht. Küchenzeilen wurden eingebaut, die Räume mit Möbeln ausgestattet und Kühlschränke mit Lebensmitteln gefüllt.

67 Flüchtlinge in Mandern 

Schon Anfang März konnten die ersten ukrainischen Familien einziehen. Die Ministerpräsidentin tauschte sich im Bürgerkaffee des Dorfladens mit den Aktiven des Projektes „Mandern hilft der Ukraine“ und geflüchteten Menschen aus. Anschließend konnte sie eine ukrainische Familie in ihrer Wohnung in einem der umgebauten Häuser besuchen. Insgesamt hat die 932 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Ortsgemeinde 67 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen.

Videobeitrag von News- Trier 

Ministerpräsidentin dankt den Helfern 

„Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in Rheinland-Pfalz eine hohe Bereitschaft haben, ukrainischen Vertriebenen zu helfen. Das Engagement in Mandern wie auch an zahlreichen anderen Orten in Rheinland-Pfalz kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mittlerweile seien über 31.000 Menschen aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz angekommen und registriert worden. Keiner könne sagen, wie lange dieser grausame Angriffskrieg dauert und wann die Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

Dank des Ortsbürgermeisters

Ortsbürgermeister Tim Kohley freut sich, dass Ministerpräsidentin Dreyer, Landrat Metzdorf und MdL Rommelfanger nach Mandern gekommen sind, um sich über das Projekt Mandern hilft zu informieren. „Das zeigt den Menschen vor Ort und mir als Bürgermeister das unsere Arbeit für und mit den Flüchtlingen auch im entfernten Mainz gesehen und geschätzt wird“, freut sich Kohley.