Mehr „Berliner Kissen“ für Trier

In der Straße "Auf dem Petrisberg" gibt es schon zwei Temposchwellen in Form von „Berliner Kissen“. Bald sollen weitere in der Stadt folgen:
In der Nähe des Mutterhauses sollen Berliner Kissen montiert werden. Symbolfoto: TCY, Coussin berlinois, parking gare de Vichy 2, CC BY-SA 4.0
In der Nähe des Mutterhauses sollen Berliner Kissen montiert werden. Symbolfoto: TCY, Coussin berlinois, parking gare de Vichy 2, CC BY-SA 4.0

Geschwindigkeit drosseln mit Berliner Kissen

Die Hindernisse auf der Fahrbahn sind unter vielen Namen bekannt. In einem Bericht des Trierischen Volksfreund wird neben Berliner Kissen auch die Bezeichnung „Schlafender Polizist“ verwendet. Diese meist roten Fahrbahnschwellen sollen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge bremsen. Ansonsten werden werden die Insassen in Autos „mehr als nur mächtig durchgerüttelt“, heißt es im Bericht weiter.

Beispielfoto eines „Berliner Kissen“. Symbolfoto: Zorro2212, Speed cushion – berliner pillow, Łódź Karolewska Street 2015 01, CC BY-SA 4.0

Auf dem Petrisberg hätten Anwohnerinnen und Anwohner sich für Hindernisse auf der Straße eingesetzt, um vorbeifahrende Fahrzeuge zu zwingen, ihre Geschwindigkeit zu drosseln. An einer weiteren Stelle in Trier sollen bald ebenfalls rote Fahrbahnschwellen verankert werden, berichtet der Volksfreund.

Pläne für Kreuzung Nähe Mutterhaus

Der Trierische Volksfreund hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt. Ralph Kießling, Sprecher der Stadtverwaltung Trier, sagte, dass Berliner Kissen für die Feldstraße bestellt seien. Innerhalb von vier Wochen sollen diese geliefert werden, somit könnten sie im Februar montiert werden. Laut Volksfreund werden die Schwellen an der Ecke Feldstraße/Johannisstraße/Krahnenstraße verlegt. Anschließend werde während einer Testphase geprüft, ob die Bodenschwellen zur Sicherheit der Fußgänger beitragen.

 

Was der Pressesprecher außerdem im Gespräch sagte, könnt ihr beim Trierischen Volksfreund nachlesen. Den ganzen Bericht gibt es hier. (Hinweis: Der Beitrag ist ein Teil des „volksfreund+“-Angebots. Dafür ist eine Registrierung oder Zahloption erforderlich.)

 

Bericht Trierischer Volksfreund (18.01.2023)