Nach der Flut: Alle Straßen im Landkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis wieder frei

81 Straßen- und Brückenabschnitte hatte die Flutkatastrophe beschädigt oder gar zerstört. Knapp drei Monate später sind alle Straßen instandgesetzt. Seit Dienstag, 19. Oktober, 14 Uhr sind alle Straßen im Landkreis Bitburg-Prüm und dem Vulkaneifelkreis wieder für den Verkehr freigegeben.

Die angeschwemmte Brücke in Waxweiler (Aufnahme Juli 2021). Foto: Florian Blaes/ newstr

Mit der Freigabe des gesperrten Streckenabschnitts zwischen Müllenborn und Roth im Verlauf der K 48 durch Verkehrsministerin Daniela Schmitt sind seit Dienstag, 19. Oktober, alle Straßen entlang des klassifizierten Straßennetzes im Landkreis Bitburg-Prüm und dem Vulkaneifelkreis wieder befahrbar.

Alle Straßen und alle Brücken sind wieder befahrbar. Das ist eine erfreuliche Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger. Sperrungsfreie Mobilität ist für die Menschen in ländlichen Regionen Lebensqualität“, sagte Verkehrsministerin Schmitt. „Jede freigegebene Brücke, jede reparierte Straße verbessert die Erreichbarkeit der Ortschaften und Stadtteile. Betriebe und Arbeitnehmer müssen keine Umwege mehr in Kauf nehmen. Für die Unternehmer bedeutet das die Rückkehr zu normalen Betriebsabläufen, für die Pendler zusätzliche Freizeit.“ Bei den Straßen handele es sich dabei nicht um provisorische Instandsetzung, sondern komplette Sanierungen.

Sechs Wochen Bauzeit

Im Zusammenhang mit den Starkregenereignissen im Juli war es an der K 48 zwischen Müllenborn und Roth zu Böschungsrutschungen an mehreren Stellen gekommen, die jetzt beseitigt wurden. Nach nur sechs Wochen Bauzeit kann die Straße nun wieder genutzt werden.

„Der Fortschritt im Bereich des Wiederaufbaus der beschädigten und teilweise auch zerstörten Straßen und Brücken zeigt, wie zügig und effizient der LBM und nicht zuletzt auch die Baufirmen vor Ort arbeiten. Sie alle meistern eine Herkulesaufgabe. Hierfür spreche ich sowohl dem LBM als auch den Unternehmen vor Ort meinen Dank aus“, sagte die Verkehrsministerin.

Für die Beseitigung der Böschungsrutschungen wurde das vorhandene Bodenmaterial der Böschung mit Zement verfestigt. Dies ist ein sehr umweltschonendes Bauverfahren, da die vorhandenen Bodenmassen verwendet werden und so die Entstehung von Abfall vermieden wird.