Nach mehreren Beschwerden: Sammelt den Hundekot am Friedhof ein

Auf dem Trierer Hauptfriedhof sind Hunde gestattet. Allerdings häufen sich die Beschwerden über liegengebliebenen Hundekot. Die Abteilung StadtGrün appelliert daher eindringlich an alle Hundebesitzerinnen und -besitzer:
Friedhofsbesucherinnen und -besucher haben sich mehrfach über Hundekot beschwert. Daher der Appell: Sammelt die Hinterlassenschaften der Vierbeiner ein. Foto: Berthold Werner, Trier Eingang Hauptfriedhof BW 1, Bild hinzugefügt von Pixabay/succo, CC BY-SA 3.0
Friedhofsbesucherinnen und -besucher haben sich mehrfach über Hundekot beschwert. Daher der Appell: Sammelt die Hinterlassenschaften der Vierbeiner ein. Foto: Berthold Werner, Trier Eingang Hauptfriedhof BW 1, Bild hinzugefügt von Pixabay/succo, CC BY-SA 3.0

Beschwerden wegen Hundekot auf Friedhof

Dass die Hinterlassenschaften von Hunden eingesammelt und entsorgt werden, ist für die meisten Hundebesitzerinnen und -besitzer selbstverständlich. Doch nicht alle verhalten sich gewissenhaft und sammeln den Kot ein. Wegen mehreren Beschwerden bittet die Abteilung StadtGrün darum, dass Hundebesitzerinnen und -besitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner auf dem Hauptfriedhof beseitigen.

Hunde sollen auch weiterhin auf dem Friedhof gestattet sein

Zum Hintergrund: Gemäß der aktuellen Friedhofssatzung der Stadt ist es gestattet, beim Besuch des Friedhofs einen Hund mitzuführen. Laut Christian Thesen, Abteilungsleiter bei StadtGrün, ist Trier damit Vorreiter, da dies ansonsten in keiner anderen Stadt in Rheinland-Pfalz erlaubt ist. „Wir wissen natürlich um die Funktion des Hauptfriedhofs als Parkanlage und Naherholungsgebiet und wollen dementsprechend auch die größtmögliche Nutzung ermöglichen.“, sagt Thesen. In erster Linie ist der Friedhof aber ein Ort der Trauer. Das sei seine vorrangige Funktion, betont der Abteilungsleiter. Deshalb appelliert er an die gegenseitige Rücksichtnahme der Besucherinnen und Besucher.

Die Bitte zum Abschluss: Sammelt und entsorgt die Hinterlassenschaften der Hunde und führt diese nur an der Leine, sodass die Vierbeiner die Wege nicht verlassen und nicht über Grabfelder laufen. Im Übrigens gilt die Bitte nicht nur für den Friedhof, sondern auch für Gehwege, in der Stadt, usw.

Übrigens: Schranke regelt bald die Zufahrt zum Hauptfriedhof

Auch informiert die Stadt am heutigen Dienstag darüber, dass bald eine Schranke die Zufahrt regeln werde. Der Grund: Der unberechtigte Verkehr auf dem Hauptfriedhof in Trier-Nord habe immer mehr zugenommen. Deshalb wird die Zufahrt ab dem 01. Dezember 2022 nur noch über die Straße „Am Stadion“ möglich sein und zusätzlich durch eine Schrankenanlage geregelt.

 Eine Chipkarte hierfür können Gewerbetreibende gegen Gebühr beim Amt StadtRaum erhalten. Friedhofsbesucherinnen und -besucher können ebenfalls eine Zufahrtsberechtigung beantragen. Voraussetzung hierzu ist jeweils die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises mit Merkzeichen G oder ein Mindestalter von 75 Jahren. Die Zufahrtsberechtigung ist ebenfalls gebührenpflichtig.

Wer eine Berechtigung möchte, wendet sich an StadtRaum Trier, Friedhofsverwaltung, Am Grüneberg 90, (0651/718-3900).

Pressemitteilung Stadt Trier (20.09.2022)