Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld fordert zuvor entfernten Zebrastreifen zurück

In der Trierer Innenstadt wurde vor der Kreuzung Krahnen- und Johannisstraße ein Zebrastreifen entfernt. Seitdem haben sich die Beschwerden gehäuft - jetzt fordert der Ortsbeirat den Fußgängerüberweg wieder zurück.
Der Zebrastreifen in der Feldstraße sei die einzige sichere Querungsmöglichkeit auf einer Strecke von 800 Metern gewesen. Symbolbild: Unsplash/ Chris Barbalis
Der Zebrastreifen in der Feldstraße sei die einzige sichere Querungsmöglichkeit auf einer Strecke von 800 Metern gewesen. Symbolbild: Unsplash/ Chris Barbalis

In der Feldstraße hatte die Stadt vor der Kreuzung Krahnen- und Johannisstraße einen Zebrastreifen entfernt. Der Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld forderte in seiner vergangenen Sitzung, den Fußgängerüberweg wieder einzurichten. Entfernt wurde dieser wegen einer neuen Rechtslage. Nach Ansicht des Ortsbeirats ist die Entfernung des Zebrastreifens nicht im Sinne der Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Auch eine von der Verwaltung angedachte Fahrbahnverengung lehne der Ortsbeirat ab.

Beschwerden häufen sich

Dem Beschluss im Ortsbeirat seien Hilferufe aller Sozial- und Gesundheitseinrichtungen im Stadtviertel, wie etwa Mutterhaus und Sozialdienst Katholischer Frauen, vorausgegangen. Diese wurden neben der Stadtverwaltung auch dem Ortsvorsteher von Trier-Mitte/Gartenfeld, Michael Düro, mitgeteilt.

Die Einrichtungen dabei, dass es sich bei dem Fußgängerüberweg um die einzige Querungsmöglichkeit auf einer Strecke von 800 Metern handelte. Zudem müsse beachtet werden, dass aus den betroffenen Einrichtungen mehr als tausend Personen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen auf eine verkehrssichere Verbindung zur Innenstadt angewiesen sind.

Pressemitteilung Stadt Trier (16.05.2022)