Reisender schlägt Bahnmitarbeiter nach Streit um Maskenpflicht

Letzte Woche soll es zu einem Angriff auf das Bahnpersonal einer Regionalbahn zwischen Trier und Konz gekommen sein. Zuvor stritten ein Fahrgast und ein DB-Mitarbeiter wegen der Maskenpflicht im Zug. Jetzt hofft die Bundespolizei auf mögliche Zeug:innen des Vorfalls.
Ein Fahrgast soll einem DB-Mitarbeiter bei einem Streit um die Maskenpflicht die Nase gebrochen haben. Foto: DB AG / Volker Emersleben
Ein Fahrgast soll einem DB-Mitarbeiter bei einem Streit um die Maskenpflicht die Nase gebrochen haben. Foto: DB AG / Volker Emersleben

Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt weiterhin die Maskenpflicht. Dass diese Corona-Schutzmaßnahme nicht die Schuld von Mitarbeiter:innen der Deutschen Bahn, haben scheinbar noch nicht alle verstanden. Ein Reisender verletzte deswegen sogar kürzlich Bahnpersonal.

Angriff auf DB-Mitarbeiter: Zeugen gesucht

In der vergangenen Woche kam es zu einer Körperverletzung im Zug. Die Bundespolizei sucht in diesem Fall nach Zeugen und schildert den Vorfall: Am Mittwoch, 17.08.2022, soll es in der Regionalbahn 71 zwischen Trier und Konz gegen 15 Uhr zu einer „tätlichen Auseinandersetzung“ gekommen sein.

Zuvor habe der DB-Mitarbeiter einen Reisenden auf die Maskenpflicht im Zug hingewiesen. Anschließend sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, in deren Verlauf der Reisende dem Bahnmitarbeiter mit der Faust ins Gesicht schlug. „Durch den Schlag kam es zu einer Nasenbeinfraktur.„, ergänzt der Pressesprecher der Bundespolizei, Stefan Döhn.

Konnte jemand den Streit und Schlag beobachten?

Personen, die den beschrieben Vorfall beobachtet haben und Angaben zum Tathergang machen können, sollen sich bei der Bundespolizei Trier melden: 0651 / 43678-0.

Mitteilung Bundespolizeiinspektion Trier (22.08.2022)