Schwerer Verkehrsunfall: Keine Spur von den Insassen

Bei einem schweren Unfall am Samstagabend, 20.11.2021, fanden die Rettungskräfte bei ihrem Eintreffen keine Insassen mehr im stark beschädigten Wagen vor, diese ergriffen die Flucht.

Beim Eintreffe der Rettungskräfte waren keine Insassen mehr im beschädigten Unfallfahrzeug. Foto: Sebastian Schmitt

Notruf: Auto hat sich überschlagen

Gegen 21 Uhr wurde die Kirner Polizei, Notarzt, Rettungsdienst, die Feuerwehren Herrstein, Bergen und der Stadt Kirn von einem Passant per Notruf infomiert, dass sich ein Fahrzeug zwischen Berschweiler und Bergen überschlagen hat, der Fahrer wäre eingeklemmt. Da die alarmierten Retter zwischen Bergen und Berschweiler keinen Unfall vorfanden, fuhren dieser weiter auf der K 30 in Richtung Fischbach. Rund 200 Meter nach dem Ortsschild von Berschweiler lag ein weißer BMW im Straßengraben.

Keine Insassen im Unfallwagen

Die Kirner Feuerwehr leuchtete das schwer beschädigte Fahrzeug aus, aber es waren zur Verwunderung aller keine Insassen mehr im Auto. Aber eine Stimme im Fahrzeug war zu hören, dies war die automatisch hergestellte Verbindung der BMW Unfallhilfe, mit der sich die Polizei dann unterhielt.
Einsatzleiter und VG Herrstein-Rhaunens Wehrleiter, Nils Heidrich, setze ein Teil der 40 alarmierten Feuerwehrleute ein um das nähere Gebiet um das Fahrzeug abzusuchen. Zum Zeitpunkt des Unfalls und der Bergung herrschte extremer Nebel. Die Strecke zwischen Fischbach und Berschweiler blieb rund 90 Minuten voll gesperrt. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Kirner Polizei leitete eine größere Suche nach dem Fahrer und möglichen Insassen ein.