Spritpreise: Benzin verteuert sich weiter, Dieselpreis sinkt

In seinem Wochenvergleich ermittelt der Automobilclub (ADAC), dass der Preisanstieg beim Diesel vorerst gestoppt ist. Der Literpreis für Super E10 ist währenddessen im bundesweiten Mittel um 0,3 Cent teurer geworden und kostet an den Zapfsäulen 1,692 Euro.

Die Preisdifferenz zwischen den beiden Kraftstoffen Benzin und Diesel vergrößert sich. Symbolbild: Pixabay

Preisdifferenz zwischen den Kraftstoffen vergrößert sich

Während ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel um 0,3 Cent teurer wird und an den Zapfsäulen 1,692 Euro fällig werden, ist der Preisanstieg beim Diesel vorerst gestoppt. Das ermittelt der ADAC in seinem Wochenvergleich der Kraftstoffpreise und verzeichnet im Bundesschnitt einen Rückgang von 1,2 Cent auf 1,557 Euro je Liter Diesel. Somit wird die Preisdifferenz zwischen den beiden Kraftstoffen wieder größer.

Rohölpreis sinkt

Vor dem Hintergrund sinkender Rohölpreise sieht der ADAC nach wie vor Spielraum für Vergünstigungen bei den Spritpreisen. Ein Barrel der Sorte Brent kostet derzeit gut 82 Dollar und ist somit fast 3 Dollar günstiger als in der Vorwoche. Ein Euro entspricht aktuell ungefähr 1,13 US-Dollar.

Diesel günstiger, Benzin verteuert sich weiterhin / Gleichzeitig geht der Rohölpreis zurück

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich. Foto: ADAC

Günstigen Tankzeitpunkt wählen

Angesichts des auch im Vergleich zu den Rohölnotierungen weiterhin hohen Preisniveaus sollten die Autofahrende beim Tanken möglichst preiswerte Tankstellen nutzen. Untersuchungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen. Auch zwischen den einzelnen Anbietern gibt es immer wieder erhebliche Preisunterschiede, die die Verbraucher nutzen sollten.