Sturm über der Region: Zahlreiche umgestürzte Bäume, Blitzeinschlag zerstört Windrad

Region Trier. Es kam wie es kommen musste, der Deutsche Wetterdienst hatte schon seit Tagen einen schweren Sturm mit viel
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Region Trier. Es kam wie es kommen musste, der Deutsche Wetterdienst hatte schon seit Tagen einen schweren Sturm mit viel Regen und einzelner Gewitter angekündigt. Die Feuerwehren mussten zu zahlreichen umgestürzten Bäumen ausrücken und blockierte Straßen wieder freischneiden. Schon am Vormittag ging es in der Eifel los. Um kurz nach 9 Uhr musste die Feuerwehr Eisenach einen Baum auf der L40 beseitigen und kurze Zeit später die Feuerwehr Irrel einen Baum auf der L4 Richtung Prümzurlay. Gleich mehrmals musste die Feuerwehr Bollendorf ausrücken, Hier sind ebenfalls Bäume auf Straßen und Stromleitungen gestürzt. Zeitweise kam es in diesem Bereich zu Stromausfällen.
Zu umgestürzten Bäumen kam es auch auf der K44 Bruch Richtung Berweiler, hier wurde die Feuerwehr Bruch tätig und auf der K77 bei Heidenburg.
Auf der L148 zwischen Bescheid und Beuren/ Hochwald musste die Feuerwehr ebenfalls einen umgestürzten Baum um 11 Uhr beseitigen. Hier waren die Feuerwehren aus Bescheid und Naurath im Einsatz.

Gegen 11 Uhr meldeten mehrere Bewohner von Hahnweiler über den Notruf das es im nahegelegenen Windpark zum Knall gekommen sei. Kurze Zeit später zerschmetterte ein Rotorblatt einer Windkraftanlage. Bei einem kurzen und starken Gewitter ist ein Blitz in das drehende Windrad eingeschlagen. Kurzfristig kam es zum Funkenflug jedoch brach kein Feuer aus. Umgehend wurden zahlreiche Feuerwehren alarmiert, die im Umkreis von 500 m alle Land- und Kreisstraßen absperrten. Im weiteren Verlauf traf die zuständige Windenergiefirma ein. Bedingt durch den starken Sturm, konnten sie jedoch keine Maßnahmen treffen. Auf der angrenzenden Autobahn 62 positionierten sich Feuer- und Polizeifahrzeuge, fall es zu herabstürzenden Trümmerteilen kommen sollte. Am Nachmittag wurde die A62 für den Verkehr zwischen Freisen und Birkenfeld in beide Richtungen voll gesperrt. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren und Polizeikräfte.