St. Maximin-Schule Trier organisiert Spendenlauf und sammelt 17.502,65 Euro für Betroffene der Flut

Eine großartige Idee wurde von der St. Maximin-Schule Trier geplant und umgesetzt. Heraus gekommen war eine stattliche Summe als Spenden für die Betroffenen der Flut in der Region Trier.

St. Maximin-Schule Trier

Nach der verheerenden Flutkatastrophe Mitte Juli dieses Jahres gab es großes Entsetzen an der Schule: Es war nicht nur eine Katastrophe, die nur über das Fernsehen erlebt wurde – durch die Hochwasser an Mosel und der Kyll gab es auch persönlich Betroffene in der Schulgemeinschaft.

Spendenlauf im Moselstadion 

Noch in den Ferien gab es von Sportlehrer Herr Hennen erste Überlegungen zu einem Spendenlauf. Er organisiert in den letzten 17 Jahren die entsprechenden Veranstaltungen, die zugunsten einer Schule auf den Philippinen oder die Organisation „Lebensläufe“. Und so konnte gemeinsam mit dem Förderverein, der als Ausrichter die Schule unterstützte, ein Spendenlauf im Moselstadion organisiert werden. In zwei Gruppen geteilt, konnten die Schüler von Klasse 5 bis 7, bzw. 8 bis 10 im Moselstadion ihre Runden drehen und schraubten so die erlaufene Summe immer weiter in die Höhe.

Spenden an die Caritas und VG Trier-Land 

So wurde am Ende die stolze Summe von 17.502,65 € erlaufen. Der Förderverein rundete den Betrag auf 18.000€ auf. Als Empfänger für die Spendengelder entschied man sich für die Caritas und den Bürgermeister der VG Trier-Land, Herr Holstein. In der ehemaligen Reichsabtei konnte die Schülervertretung, gemeinsam mit dem Förderverein, zwei symbolische Schecks in Höhe von jeweils 9.000€ übergeben. Für den Caritasverband Trier waren Herr Dr. Kettern als Direktor, sowie Frau Maria Thiel (Sozialarbeiterin im Flutgebiet) erschienen. Begleitet wurden sie von Herrn Hans-Dieter Meisberger von der Stiftung „Zeichen der Hoffnung“.

Schülerinnen und Schüler über Erzählungen schockiert 

Mit großer Betroffenheit lauschten die Schüler den Erzählungen von Verbandsbürgermeister Herrn Holstein, über die kleinen und großen Probleme, die es tagtäglich noch zu bewältigen gibt. Als Dankeschön übergab er den Schüler:innen ein kleines Geschenk als Anerkennung für die geleistete Hilfe. Herr Dr. Kettern und auch Frau Thiel berichteten von der seelsorgerischen Tätigkeit und den vielen Einzelschicksalen, die mit den Auswirkungen und Spätfolgen der Flut zu kämpfen haben.

Der Förderverein wurde vertreten durch die Vorsitzende Frau Giwer, den Schatzmeister Herrn Karges und die Beisitzerin Frau Hein-Rablbauer. Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen Unterstützer und Spender, die diese Hilfe erst möglich gemacht haben.

St. Maximin-Schule Trier