Bauarbeiten am Erdrutsch bei Kordel haben begonnen

Heute genau vor einer Woche gab es das schwere Unglück auf der Kreisstraße zwischen Kordel und der Hochmark. Ein LKW

Heute genau vor einer Woche gab es das schwere Unglück auf der Kreisstraße zwischen Kordel und der Hochmark. Ein LKW und ein Auto wurden hier bei einem Erdrutsch in die Tiefe gerissen. Zwei Menschen wurden schwer verletzt. Man kann heute zumindest sagen, dass der 18- jährige Autofahrer das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Es war seine erste Fahrt mit seinem „Oldtimer“ als Volljähriger nach seinem Geburtstag- eine Fahrt, die er wohl so nie mehr vergessen wird.

Zwei Tage hatte es gebracht, bis man den LKW komplett aus der Tiefe bergen konnte. Umgehend haben sich Geologen und Spezialisten an die Arbeit gemacht, wie es weiter gehen soll.

Am heutigen Montag, eine Woche später, haben die aufwendigen Arbeiten begonnen. Neben dem großen Waldspielplatz und den Grillhütten wurde in Silo mit Zement aufgebaut. Dort wird über einen Tank immer wieder Wasser beigemischt. Der Start der Arbeiten hatte sich etwas verzogen, da es technische Probleme gab, die schnell behoben werden konnten. Am Erdrutsch kommt ein Spezialbagger zum Einsatz, der unter schweren Bedingungen im Hang arbeiten kann. Über eine mehrere hundert Meter Schlauchleitung wird das Betongemisch nach oben zur Grube gepumpt. Dort hatte der Bagger am Montag bereits ein erstes Loch gegraben. Hier fließt der Beton in das Loch und mit der Erde wird dieses durch den Bagger vermischt. Insgesamt werden fünf solcher Löcher aufgegraben und mit dem Beton-Erde- Gemisch gefüllt. Weiterhin kommen stützen und ein Abflusssystem für das Wasser unter die Asphaltschicht, welche am Ende wieder aufgetragen wird. Diese Arbeiten werden, bei guter Witterung in vier Wochen abgeschlossen sein.

Bis die einzige Straße wieder zur Hochmark frei sein wird, müssen die 40 Bewohner über einen Waldweg hin und her fahren. Diese Strecke ist aufgrund des Wetters aber nur mit Geländewagen möglich. Viele Menschen auf der Hochmark und in Kordel helfen sich gegenseitig. Bei Notfällen steht die Feuerwehr mit einem Unimog zur Verfügung.

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