Deutsch-ukrainisches Begegnungsfest in Mandern: Fast 500 Menschen kommen zusammen

Am Samstag, 21.05.2022, gab es im Hochwaldort Mandern ein großes Begegnungsfest zwischen den dortigen ukrainischen Familien und den Hochwäldern. Es war ein voller Erfolg.
(c) Privat
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Viel ehrenamtliche Hilfe 

Das Wetter konnte nicht besser sein. Sonne pur und angenehm warme Temperaturen. Dazu viele Bierzeltgarnituren, Stehtische, eine Bühne, ein Zelt für die Musik, eine Springburg für die Kinder, Rahmenprogramm, viel Essen und Trinken sowie geladene Gäste. Und schon ist es fertig: Ein buntes „Deutsch-ukrainisches Begegnungsfest“ in Mandern.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Viel Planungsaufwand steckt dahinter, unruhige Nächte und „Hat man an alles gedacht?“ – besonders für die Gemeindereferentin Christiane Herrig. Für das Organisatorische des Festes war sie die erste Ansprechpartnerin. Unterstützt und durchgeführt wurde das Fest von der Pfarreiengemeinschaft Schillingen und „Mandern Hilft“. Hier wurde viel ehrenamtliche Hilfe in die Vorbereitungen und den Aufbau gesteckt. Mit dabei auch immer der Ortsbürgermeister Tim Kohley. Gemeinsam wurde so das Begegnungsfest auf die Beine gestellt.

Buntes und vielfältiges Programm 

Das Programm war vielfältig und bunt: Um 11 Uhr gab es in der Kirche St. Wendalinus einen deutsch-ukrainischen Gottesdienst. Im Anschluss startete die Begegnung rund um das Pfarrheim. In der Küche des Pfarrheims waren die ukrainischen Frauen schon stundenlang damit beschäftigt, das Mittagessen vorzubereiten. Tagelang wurde Probe gekocht, dass auch alles am Tag steht und bereits vorbereitet ist. Über den ganzen Tag gab es viele Musikbeiträge. Teils von den ukrainischen Familien, die derzeit in Mandern sind, als auch vom örtlichen Musikverein aus Mandern. Alle wirkten in Musik- und Wortbeiträgen mit. Auch gab es Tanzaufführungen der Frauen aus der Ukraine.

Die Familien wollen die Begegnung 

In der Begrüßungsrede der Gemeindereferentin, Christiane Herrig, erzählte sie, was sie dazu bewegte, diese Fest zu planen und umzusetzen: „In den vielen Gesprächen mit den ukrainischen Familien wurde mir klar, dass die Frauen und Männer sich nach einer sinnvollen Beschäftigung sehnen. Das sie in den Kontakt mit den Menschen in ihrer Umgebung kommen wollen- den Menschen die sich für sie einsetzen, aber auch den Menschen die nicht wissen, was es mit der Situation der Flüchtlinge auf sich hat. Und schließlich wurde klar: Dass es einen Weg gegen muss, um sich irgendwie in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.“ 

Fast 500 Menschen sind gekommen 

Zu den Gästen, die zu diesem Fest gekommen waren, zählten auch der Landrat Stefan Metzdorf, selbstverständlich der Ortsbürgermeister Tim Kohley und sein Amtskollege aus Waldweiler Manfred Rauber. Mit dabei waren auch die Mitglieder des pastoralen Teams der Pfarreiengemeinschaft unter der Leitung von Pfarrer Kai- Georg Quirin als Kooperationspartner für „Mandern hilft“. Über den gesamten Tag kamen so fast 500 Menschen zum deutsch-ukrainischen Begegnungsfest. „Für mich ein voller Erfolg und ein ganz großes Stück ‚integrieren‘ ist somit gelungen“, freut sich Christiane Herrig.

Dank des Bürgermeisters aus Mandern 

„Ich bin begeistert darüber, wie schnell hier eine Gemeinschaft des Mit- und Füreinander entstanden ist. Das fröhliche Fest brachte diese positive Stimmung zweifelsfrei zum Ausdruck. Ich danke allen Helfern und ganz besonders den ukrainischen Freunden, die dieses Fest maßgeblich mitgestaltet haben.“, ist Tim Kohley dankbar.

Eigene Recherche